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Vorderrhönkurier
Ausgabe 14/2026
Stadt Vacha
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Regionalkonferenz markiert Abschluss des neuen Regionalen Entwicklungskonzepts der Werra-Wartburgregion

Mit einer öffentlichen Regionalkonferenz im Felsenkeller Werra-Suhl-Tal hat der Werra-Wartburgregion e.V. am 18. Juni 2026 die Erstellung seines Regionalen Entwicklungskonzepts (REK) abgeschlossen. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Vereinen, Unternehmen und Bürgerschaft nutzten die Gelegenheit, sich über die zukünftige Entwicklung der Region zu informieren und auszutauschen.

In den vergangenen anderthalb Jahren wurde das REK gemeinsam mit den Mitgliedskommunen der Werra-Wartburgregion, der Kreisplanung des Wartburgkreises sowie zahlreichen regionalen Akteuren erarbeitet. In Workshops, Fachgesprächen und Beteiligungsveranstaltungen wurden Herausforderungen analysiert, Entwicklungsziele formuliert und konkrete Projekte für die kommenden Jahre entwickelt.

Im Mittelpunkt der Regionalkonferenz stand die Vorstellung der zentralen Ergebnisse und Projekte des neuen Entwicklungskonzepts. In einer Gesprächsrunde gaben die Bürgermeister der Mitgliedskommunen zudem einen Ausblick auf die zukünftige Zusammenarbeit und die Umsetzung der Maßnahmen. Dabei wurde deutlich, dass viele der geplanten Vorhaben nur durch eine enge interkommunale Zusammenarbeit erfolgreich umgesetzt werden können. Herausforderungen wie die Entwicklung touristischer Angebote, die Stärkung der Ortskerne, nachhaltige Mobilität, Klimaanpassung oder die Energieversorgung betreffen die gesamte Region und machen gemeinsame Lösungen erforderlich.

Zu den ersten Projekten, die gemeinsam angestoßen werden sollen, zählen unter anderem der Ausbau gastronomischer Angebote entlang der Rad- und Wanderwege, die Entwicklung von Energiekonzepten für kommunale Gebäude sowie die Erarbeitung von Nutzungskonzepten für leerstehende Sonderbauten, beispielsweise Bahnhofsgebäude, Dorfgemeinschaftshäuser oder historische Herrenhäuser und Schlösser. Die Zusammenarbeit innerhalb der Werra-Wartburgregion bietet dabei die Möglichkeit, Ressourcen zu bündeln, Synergien zu nutzen und Projekte umzusetzen, die für einzelne Kommunen allein oftmals nur schwer realisierbar wären.

Die Regionalkonferenz bildete den Abschluss eines intensiven Beteiligungsprozesses und zugleich den Startpunkt für die Umsetzung der neuen Projekte. Beim anschließenden gemeinsamen Austausch nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und erste Schritte für die künftige Zusammenarbeit zu vereinbaren.

 

 

Der Werra-Wartburgregion e.V. bedankt sich bei allen Beteiligten, die sich in den vergangenen Monaten mit Ideen, Anregungen und Fachwissen in den Prozess eingebracht haben.