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Vorderrhönkurier
Ausgabe 16/2026
Stadt Vacha
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Zum Rosenfest nach Blatná

Die Freundschaft zu unserer Partnerstadt Blatná in Tschechien wurde weiter gefestigt

Reisezeit: 25.07. - 29.07.2026

Petra Kaiser, Olaf Ditzel und Roland Jourdan weilten anlässlich des Rosenfestes vier Tage in unserer Partnerstadt Blatná (CZ), wo eine Rose im Namen der Stadt Vacha der ehemaligen Bürgermeisterin Blanka Malinova als Vertreterin des Rosenvereins als Geschenk übergeben wurde.

Der Bürgermeister der Stadt Vacha Martin Müller hatte der Delegation mit der Rose “Ballade“ eine Grußbotschaft mit auf den Weg gegeben. Anlässlich des Rosenfestes wurde vom Rosenverein Blatná in der Nähe der Sportanlagen und des Altersheims ein Rosarium angelegt und an diesem Tag feierlich eingeweiht.

Dabei waren neben dem Bürgermeister und dem Priester der katholischen Kirche auch Vertreter verschiedener Rosenvereine aus Tschechien und Deutschland (Rosenstadt Sangerhausen) anwesend. Kinder der Grundschule erfreuten mit ihren Liedern die zahlreichen Besucher. Im Rahmen dieser feierlichen Zeremonie wurde die Anwesenheit unserer Delegation gewürdigt.

Ein besonderer Moment war es, als Bürgermeister Robert Flandera die Botschaft unseres Bürgermeisters selbst verlas, die unsere Freundin Klara Lexova am Vorabend übersetzt hatte.

Der Nachmittag endete mit Jazzmusik an diesem sommerlichen Fest. Für uns schloss sich ein ausgedehnter Spaziergang im herrlichen Schlosspark an, wo wir die freilebenden Damhirsche und Pfauen bewundern konnten. Kurz vor dem malerischen Schlösschen, in dem die Baronin Hildbrandt wohnt, entdeckte Petra Kaiser auch den Baum wieder, den sie im Jahre 2010 bei einem Deutschen Fest im Schloss und Schlosspark in Anwesenheit eines Vertreters der Deutschen Botschaft aus Prag mit gepflanzt hatte.

Unserem Wochenende war am Freitag ein Besuch von Prag vorausgegangen, das man mit dem Bus in nicht mal zwei Stunden bequem erreichen kann. Dort bewunderten wir wieder die Gebäude am Burgberg, den Veitsdom und die wunderschöne Sicht über die Stadt an der Moldau. Ein besonders beeindruckender Moment war der Besuch der Pinkas-Synagoge und des alten jiidischen Friedhofs im jüdischen Viertel Prags.

Am Sonntag machten wir noch einen Ausflug in die Stadt Täbor mit der Geschichte der Hussiten. Nicht vergessen dürfen wir aber die herzlichen Begegnungen mit unseren langjährigen Freunden in Blatna, die fest mit unserer Partnerschaft verbunden sind, die im Jahre 1993 neu gegründet wurde.

Dabei ging es um aktuelle und ehemalige Bürgermeister, die Baronin, ehemalige Mitglieder des Partnerschaftskomitees, ehemalige Teilnehmer und Verantwortliche der Jugendlager usw. Für Petra Kaiser ist es wie ein Nachhausekommen, ist sie doch von Anfang an mit dieser Partnerschaft verbunden.

Der Heimat- und Geschichtsverein Vacha erwarb zwei Rosen des berühmten Blatnaer Jan Böhm. Eine Rose mit Namen „Blatná“ wurde am Sippel-Platz vor der Gedenktafel für die jüdischen Bürger eingepflanzt. Die zweite Rose mit Namen „Ave Maria“ erhielt ihren Platz neben der Klosterkirche.

Nach diesem Besuch würde sich unsere kleine Delegation wünschen, diese Partnerschaft weiter mit neuen Aktionen am Leben zu erhalten. In diesen Zeiten ist es so wichtig, diese Freundschaften mit unseren europäischen Nachbarn zu pflegen, um ihre Lebenswirklichkeit zu erfahren.