Am Dienstag, den 4. August 2026, besuchte Thüringens Finanzministerin Katja Wolf die Stadt Vacha zu einem Arbeitsbesuch. Im Mittelpunkt des Austauschs stand das Kommunale Investitionsprogramm des Freistaates Thüringen, aus dem die Stadt Vacha Zuweisungen in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro erhält.
Bürgermeister Martin Müller begrüßte die Ministerin gemeinsam mit der Beigeordneten Daniela Tischendorf sowie den Stadträten Martin Witzel, Matthias Niebergall und Peter Hildebrandt in der Stadtverwaltung. In einer Gesprächsrunde informierten die Vertreter der Stadt über die geplanten Investitionsmaßnahmen, deren Finanzierung durch das Landesprogramm maßgeblich unterstützt wird.
Die bereitgestellten Mittel helfen insbesondere dabei, den kommunalen Eigenanteil für wichtige Infrastrukturprojekte aufzubringen. Dazu gehören die Erneuerung des Rathausparks in Vacha, die Sanierung und der Umbau der Kemenate, der Neubau der Bundesstraße B 62 im Bereich der Ortsdurchfahrt Badelachen, der zweite Bauabschnitt des Oechsetal-Radweges zwischen Luttershof und Völkershausen sowie der Ausbau der Rodenberger Straße in Völkershausen.
Im Anschluss an das Gespräch im Rathaus unternahmen die Teilnehmer einen gemeinsamen Rundgang durch die historische Altstadt von Vacha, bevor die Delegation nach Völkershausen weiterfuhr. Dort stand eine Besichtigung des Oechsetal-Radweges auf dem Programm.
Den Abschluss des Besuchs bildete ein Aufenthalt auf dem Oechsenberg. Der Rhönklub-Zweigverein Vacha hatte die Gäste herzlich empfangen und mit selbstgebackenem Kuchen bewirtet. Für die Gastfreundschaft sorgten insbesondere Elfi und Roland Holländer. Der Vorsitzende des Rhönklub-Zweigvereins Vacha, Matthias Niebergall, stellte die vielfältige Arbeit des Vereins vor und erläuterte das aktuelle Bauprojekt zur Erweiterung der Oechsenberghütte.
Bürgermeister Martin Müller bedankte sich bei Finanzministerin Katja Wolf für den persönlichen Austausch und das Interesse an den Projekten der Stadt. Das Kommunale Investitionsprogramm leiste einen wichtigen Beitrag dazu, notwendige Investitionen in die kommunale Infrastruktur auch unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen umsetzen zu können.