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Vorderrhönkurier
Ausgabe 19/2026
Stadt Vacha
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Eine Weltreise von Renaissance bis Abba

Seit 2017 ist die A-cappella- Gruppe „Viva la Musica“ fester Bestandteil der Sommerkonzerte des Fördervereins zur Erhaltung der Klosterkirche Vacha. Auch in diesem Jahr sorgten „Viva la Musica“ wieder für vollbesetzte Bänke in der Johanneskirche.

Pfarrer Roland Jourdan als Hausherr der Johanneskirche und 2. Vorsitzender des Fördervereins begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste.

Für den musikalischen Auftakt hatte „Viva la Musica“ das Lied „Oculi Omnium“ des britischen Komponisten, Chorleiters und Sänger Bob Chilcott ausgesucht.

Hagen Karn übernahm in altbewährter Manie die Moderation des Konzertabends und wusste mit viel Humor und Wissenswertes über die Musikszene das Publikum zu begeistern. Er nahm, wie man es von „Viva la Musica gewohnt ist, das Publikum mit auf eine Weltreise durch die Musik. „Die Gedanken sind frei“ - ein Lied, das sehr gut in die heutige Zeit passt, folgte als nächstes.

Vom britischen Renaissance-Komponisten Thomas Tallis stammt das Lied „If Ye Love Me“. Die nächsten Stationen der musikalischen Reise führten nach Frankreich und Italien mit Werken von Pierre Passereau und Claudio Monteverdi.

Mit dem „Abschied vom Walde“ von Felix Mendelsohn-Bartholdy wurde der Übergang in die Romantik-Periode eingeleitet. „Unser lieben Frauen Traum“- ein Lied des Komponisten Max Reger, der lange seinen musikalischen Schaffenskreis in Meiningen hatte, schloss sich daran an. Der „Sommarpsalm“ von Waldemar Ahlen führte die Reise weiter nach Schweden und mit „Kek nefelejc“ ging es über Ungarn weiter bis in den südlichsten Teil Afrikas mit dem Traditional „Indodana“.

In der Konzertpause erfrischten sich die Besucher mit Snacks und Getränken auf dem Platz vor der Johanneskirche.

Im neuen Outfit kamen die Musiker nach der Pause zurück. Damit verbunden war auch ein spürbarer Wechsel des Musikstils, der sich am „Bycicle Race der Gruppe Queen ablesen ließ. In diesem Stil ging es weiter mit dem „Logical Song“ von Supertramp und „Lullabye“ von Billy Joel. Sehr viel Beifall gab es bei Herbert Grönemeyers „Land unter“, das im A-Cappella-Stil hervorragend interpretiert wurde.

Dann wurde kurzzeitig der Bereich Pop und Rock verlassen mit dem bekannten bayerischen Volkslied und Kanon „Heut kommt der Hans zu mir“. Der urkomische Text des Liedes wurde mit langem Beifall bedacht.

Nach „Helplessy Hoping von Crosby, Stills and Nash folgte als fulminanter Abschluss Abbas „Dancing Queen“, wobei Viva la Musica auch ihr tänzerisches Talent zeigen konnte.

Eine Zugabe durfte an diesem wunderbaren Musikabend natürlich nicht fehlen. Es erklang „In this Heart“ von der irischen, leider zu früh verstorbenen Sängerin Sinead O`Connor.

Pfarrer Roland Jourdan und Elfi Holläner vom Förderverein bedankten sich bei den Musikern und überreichten Blumen an alle Mitwirkenden. Hagen Karn verabschiedete sich mit dem Spruch: „Schauen Sie wieder mal rein, denn Musik von uns muss sein“, dem nach diesem Konzert sicher viele folgen werden.

Die Spenden zum Konzert kommen der Klosterkirche Vacha zu Gute.

Auf das nächste Konzert braucht man nicht lange zu warten.

Am 26. September um 17:00 Uhr geben die Talente der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ des Wartburgkreises ein Konzert in der Johanneskirche.

Text und Bilder: Klaus Albrecht