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Vorderrhönkurier
Ausgabe 20/2026
Stadt Vacha
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Musikschule bestreitet Finale der Sommerkonzerte in der Johanneskirche

 

Auch in diesem Jahr setzte die Musikschule „Johann Sebastian Bach“ des Wartburgkreises wieder die Schlussakkorde der Sommerkonzerte in Vacha. Unter der Leitung von Jochen Wölkner zeigten die jungen Talente in einem knapp einstündigen Programm ihr Können.

Die Königin der Instrumente nahm diesmal einen breiten Raum ein. Insgesamt viermal erklang die Orgel der Johanneskirche mit Stücken der großen Musikerfamilie Bach.

Zu Beginn erklang ein Orgelvorspiel zu „Eine feste Burg ist unser Gott“ von Johann Chr. Bach, gekonnt dargeboten von Lars Beuthan. Vom selben Komponisten stammte der Choral „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, gespielt von Antonio Weber. Der Namensgeber der Musikschule durfte im Repertoire natürlich auch nicht fehlen. Tommy Jäger präsentierte eine Orgelbearbeitung „Nun danket alle Gott“ von Johann Sebastian Bach. Zum Abschluss durfte Antonio Werner noch mal mit einer Orgelimprovisation sein Können zeigen.

Zwischen den Orgelstücken kamen die Holz- und Blechbläser zum Zuge. „The Entertainer“ kennt man normalerweise als Klavierstück. Das Klarinettentrio Alisia Ebert, Ella Rausch und Hilde Mihm lieferte den Nachweis, dass es auch von Holzbläsern meisterhaft dargeboten werden kann.

Das Tiefblech-Trio mit Leo Weber und Matthäus Hohmann am Baritonhorn und Ben Schlosser an der Tuba, unterstützt von Musiklehrer Christoph Pimpl präsentierte einen Schäfertanz von Tielman Sosato und „Gloria“ von Anthony O`Toole.

Sarah Henkel an der Querflöte mit dem Stück „Brasil- Rasta Pe“ und Minou Steube an der Klarinette mit einem Ländler von Carl Maria von Weber wurden begleitet von Katharina Gärtner am Klavier.

Das Finale der Bläser bestritten die Saxophonistinnen Mathilda Huyke und Greta Krüger mit „Duo“ von Zoltan Kodaly und einem Swing-Stück von L. Niehaus „Sketch 1“.

Die Gäste in der Johanneskirche verabschiedeten die jungen Musikerinnen und Musiker mit viel Beifall. Die Spenden der Konzertbesucher kommen den Bauvorhaben an der Klosterkirche zu Gute.

Auch für das nächste Jahr hat der Förderverein zur Erhaltung der Klosterkirche wieder attraktive Sommerkonzerte, u.a. ein Jazzkonzert, geplant.

Text und Bilder: Klaus Albrecht