Zur Zeit können wir positive Entwicklungen in den Bemühungen um die denkmalgeschützten Liegenschaften des ehemaligen Klosters erkennen.
Es sind vom Landratsamt Sicherungsmaßnahmen an der Abriss-Stelle des ehemaligen Stalles noch in diesem Jahr vorgesehen, auch die, die die Ansicht und den Schutz der monumentalen Außenmauer betreffen.
Im Zuge der mittelfränkischen Sprache und der Musik in den Benediktiner Klöstern des Mittelalters gibt es gute Übereinstimmung mit unserem einheimischen Dialekt und unseren alten Flurnamen.
In der Schackendorfer Flur, rechts vom „Beer-Weg“ ist auf der Landkarte der Name „Kas und Brot“ bezeichnet, nach dem Fürst- Bischoff „Caseus“, der das Kloster erbauen ließ, benannt.
Auch einige ehemalige Teiche sind mit Namen der Mönche, wie der „Abtsee-Teich und der „Küster Teich“, die heute noch bekannt sind.
Weitere Gemeinsamkeiten sind in der „Mittelfränkischen Sprache“ aus „Carmina burana“, wie „Chume, chum Geselle min“, „Uffn Anger“, „“Chramer gip die Farwe mir“ und Dichtungen aus dem 19. Jahrhundert von Gustav Grimm aus Hessberg, geb.1885, Johannes Hauck aus Eishausen, sowie Arthur Schmid (Der Schinkenknochen), enthalten. In dem mir vorliegenden Buch wurde unsere Dialektsprache ins „Itzgründische“ eingeordnet. Auf der Titelseite zum „Itzgründisch“ steht ein Spruch von Gustav Grimm mit folgenden Wortlaut:“ Mr nennt uns oft Thüringer, mr nennt uns oft Sachsn, doch unne Zunga is fränkisch gewachsn!“
Nun noch ein Wort zu unserem Schackendorfer Chor!
Unser Chor beginnt Ende Juni seine wohlverdiente Sommerpause. Unser nächster Chorauftritt wird am 21. Juni in Heubach, zum 150-jährigen Jubiläum des Chores Heubach sein.
Dort werden wir als „Kammerchor“ auftreten, nachdem wir einige Sängerinnen und Sänger in den letzten Jahren verloren haben.
Da wir uns früher schon immer wieder Lieder der „Kleinen Form“ erarbeitet haben, werden wir versuchen dem Heubacher Chor ein würdiges Ständchen zu bringen.
Schackendorf, den 16. Juni 2026
Hans Pfeifer
Chorleiter und Vorsitzender der
„Interessen-Gemeinschaft-Kloster Veilsdorf“