Übergabe des Expertisedokuments durch Tim Zeidler an den Kreisbeigeordneten, Herrn Rosenstengel. v.l.n.r. Kevin Rodeck, Tim Zeidler, Martin Rosenstengel, Simon Ortner
WARTBURGKREIS. Nach zweieinhalb Jahren endet das Modellprojekt „Kommunales Konfliktmanagement“ (KoKoMa) im Wartburgkreis mit der Übergabe des Expertisedokuments im Landratsamt Wartburgkreis. Seit dem Start am 1. August 2022 wurde das Projekt in Kooperation mit der Stiftung SPI und dem Sozialwerk des Demokratischen Frauenbundes (LV Thüringen) umgesetzt. Der Wartburgkreis war damit eine von 13 Kommunen in ganz Deutschland und der einzige Landkreis. Ziel war es, kommunale und zivilgesellschaftliche Akteure im Landkreis zu unterstützen, Konflikte lösungsorientiert zu bearbeiten und Strukturen zu schaffen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Das Projekt fand vor dem Hintergrund zunehmender gesellschaftlicher und politischer Polarisierung statt, die sich unter anderem in den sogenannten Coronaprotesten, extremistischen Aktivitäten und einer wachsenden Skepsis gegenüber demokratischen Institutionen zeigte.
Im Rahmen des Projekts konnten wichtige Maßnahmen umgesetzt werden, die einen Beitrag zur Konfliktbearbeitung im Wartburgkreis leisteten:
Das Projekt hat nicht nur eine verbesserte Kommunikation zwischen Akteuren aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik ermöglicht, sondern auch Strukturen geschaffen, die über das Projektende hinaus Bestand haben können. Die erarbeiteten Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen sind in einem umfassenden Übergabedokument zusammengefasst, das dem Kreisbeigeordnete Marti Rosenstengel am 16. Dezember übergeben wird.
„Die Arbeit des Projekts war ein wichtiger Schritt, um den gesellschaftlichen Dialog zu fördern und demokratische Prozesse im Wartburgkreis zu stärken“, betonte der Kreisbeigeordnete. „Wir danken allen, die sich engagiert eingebracht haben.“ Die Ergebnisse des Expertisedokuments können nun als Grundlage für weitere Anstrengungen im Bereich des kommunalen Konfliktmanagements und der Demokratieförderung dienen.
Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Internetseite der „Partnerschaft für „Partnerschaft für Demokratie - Denk bunt im Wartburgkreis“ unter www.denkbunt-wartburgkreis.de/ und bei der Stiftung SPI unter https://www.stiftung-spi.de/ verfügbar
| Tim Zeidler Lokaler Prozessbegleiter des Projekts "Kommunales Konfliktmanagement" (KoKoMa) | Kevin Rodeck Federführendes Amt und Koordinierungsstelle Dezernat III - Stabsstelle Sozialplanung Integrationsmanagement/Projektmanagement |
| Demokratiewerkstatt Michaelisstraße 15, 36433 Bad Salzungen Mail: konfliktmanagement@wartburgkreis.de Tel.: +49 160 97957020 | Landratsamt Wartburgkreis Erzberger Allee 14, 36433 Bad Salzungen Mail: Kevin.rodeck@wartburgkreis.de Tel.: 03695 61-5803 |
Das Modellprojekt „Kommunales Konfliktmanagement“ (KoKoMa) wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und liegt im Wartburgkreis in der Verantwortung der Lokalen Partnerschaft für Demokratie „Denk bunt im Wartburgkreis“ und deren Trägerverein „Sozialwerk d. demokratischen Frauenbundes - LV Thüringen e.V.“
Mehr Informationen sind zu finden unter:
www.stiftung-spi.de/service/projekte/detail/kokoma