In enger Zusammenarbeit der Stadt Wurzbach,
der KOMBUS sowie der zuständigen Verkehrsbehörde konnte ein neuer Haltepunkt in der Lobensteiner Straße realisiert werden.
Die Haltestelle wurde ab dem 04.05.2026 in Betrieb genommen und in den regulären Fahrplan der KOMBUS integriert.
Die Standortwahl für die neue Haltestelle im Bereich des Netto-Marktes erfolgte unter sorgfältiger Abwägung verkehrlicher und sicherheitsrelevanter Aspekte. Neben der räumlichen Nähe zum Einkaufsstandort stand insbesondere die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer im Fokus. Maßgeblich ist hierbei der fließende Verkehr auf der stark frequentierten B90 (Lobensteiner Straße).
Eine unmittelbare Anordnung der Haltestelle im Bereich der Zufahrt zum Netto-Markt wurde aus verkehrssicherheitsrechtlichen Gründen ausgeschlossen. Durch einen haltenden Bus wären erhebliche Sichtbehinderungen sowohl für den ausfahrenden Kundenverkehr als auch für den fließenden Verkehr auf der B90 entstanden. Dies hätte das Risiko von Verkehrsunfällen deutlich erhöht, insbesondere da nicht davon ausgegangen werden kann, dass alle Verkehrsteilnehmer die Ein- und Aussteigevorgänge abwarten.
Auch eine Platzierung unterhalb der Zufahrt wurde verworfen, da hier zusätzliche Konflikte mit dem Einmündungsbereich der Heinrich-Heine-Straße entstanden wären. Die notwendigen Sichtverhältnisse sowie ausreichende Aufstellflächen wären in diesem Bereich nicht gewährleistet. Aus diesen Gründen wurde entschieden, die neue Haltestelle gegenüber der bestehenden Haltestelle am Ortseingang anzuordnen.
Der neue Haltepunkt stellt einen deutlichen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wurzbach dar. Insbesondere ältere Menschen sowie mobilitätseingeschränkte Personen profitieren von der verbesserten Erreichbarkeit des Netto-Marktes. Der bisher erforderliche Anstieg entlang der Lobensteiner Straße entfällt künftig, wodurch der Zugang zu wichtigen Einkaufsmöglichkeiten erheblich erleichtert wird.
Mit der Einrichtung der neuen Haltestelle wird ein weiterer Beitrag zur Verbesserung der Nahversorgung und der Mobilität im Stadtgebiet geleistet.
Bürgermeister
Guido Kant-von der Recke