Foto: Foto Petter / von links: Michael Brychcy - Bürgermeister, Steffen Fuchs - Vorsitzender des Bauausschusses, Bernd Klingbeil - Museumsmitarbeiter, Mike Raimann - Museumsleiter
Nach dem Festsaal und der Kapelle bildet das Haupttreppenhaus den dritten wertvollen historischen Bereich innerhalb des Schlosses Tenneberg, der mit Malereien des Gothaer Hofmalers Johann Heinrich Ritter ausgestaltet worden ist.
Das Haupttreppenhaus im Schloss Tenneberg wurde abschnittsweise seit 2017 saniert und ist ab sofort wieder der Besuchereingang zu den Museumsbereichen, dem Festsaal und der Kapelle.
Das Treppenhaus wurde im Jahr 1718 fertiggestellt und diente als Zugang zu den Wohnräumen des Herzogspaares. Es handelt sich um ein barockes Prachttreppenhaus, das über zwei Treppenläufe mit Zwischenpodest in das Obergeschoss führt.
1716 wurde das eiserne Geländer eingebaut. Es entstand nach einem Modell des Zimmermeisters Martin Möhlis und wurde von den Gothaer Schlossern Johann Nicol Schäfftlin und Hans Christoph Nagel gefertigt.
Ein Jahr später wurde das Deckengewölbe gestaltet. Die Ausmalung der Decken und Wände erfolgte im Sommer 1718. Der Gothaer Hofmaler und aus Erfurt stammende Johann Heinrich Ritter führte die Malerarbeiten aus.
Eine Scheinbrüstung umfasst das Deckenbild. Die Wände sind mit hohen Pfeilern, Türen, Fenstern, Geländern und einem sitzenden Papagei, der auch im Festsaal zu sehen ist, verziert.