In der Nacht vom 01. April auf den 02. April wurde um 00:35 Uhr durch die Integrierte Leitstelle des Saarlandes, Einsatzalarm für die Feuerwehren der Gemeinde Weiskirchen sowie den Löschbezirk Wadern ausgelöst. Grund war ein gemeldeter Wohnhausbrand im Ortsteil Weiskirchen. Schon beim Ausrücken der ersten Einsatzkräfte kam durch die Leitstelle in Information, dass das Gebäude in Vollbrand stehen würde sich jedoch keine Personen mehr darin befinden würden. Bei Ankunft des ersten Einsatzfahrzeuges vom Löschbezirk Weiskirchen/Konfeld bestätigte sich die Lage. Ein freistehendes Einfamilienhaus, dass zurzeit nicht bewohnt war, stand lichterloh in Flammen.
Man konzentrierte sich auf einen umfassenden Löschangriff mit mehreren Strahlrohren unter Atemschutz im Außenangriff. Gleichzeitig ging die mitalarmierte Drehleiter aus Wadern in Stellung. Von Oben wurde die Brandbekämpfung mittels einem Wenderohr durchgeführt. Ein Übergreifen des Brandes auf einen am Haus abgestellten Wohnwagen konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Nach 45 Minuten konnte durch den Einsatzleiter, Feuer unter Kontrolle gemeldet werden. Die erschwerten Nachlöscharbeiten zogen sich dann bis kurz vor 4 Uhr hin. Dann konnte Feuer aus gemeldet werden. Im Einsatz waren die Löschbezirke der Gemeinde Weiskirchen Weiskirchen/Konfeld, Rappweiler-Zwalbach und Weierweiler, aus der Stadt Wadern der Löschbezirk Wadern mit Drehleiter und Tanklöschfahrzeug, der Löschbezirk Noswendel als Atemschutzlogistikeinheit sowie aus der Stadt Merzig der Löschbezirk Merzig mit dem Gerätewagen Atemschutz. Weiterhin waren der Rettungsdienst, die DRK Bereitschaft Hochwald, die Polizei und der Energieversorger vor Ort. Zur Brandursache werden die Brandursachenermittler des Kriminaldauerdienstes der Polizei die Brandstelle aufsuchen. Im Anschluss an den Einsatz fand eine umfassende Einsatznachbereitung statt. Am Morgen des 2. April gegen 10.00 Uhr mussten die Einsatzkräfte des Löschbezirks Weiskirchen/Konfeld erneut zum Brandobjekt ausrücken um die letzten Glutnester zu löschen. Am Einsatz waren ca. 60 Einsatzkräfte mit insgesamt 14 Fahrzeugen beteiligt.