Aus gegebem Anlass möchten wir auf gesundheitliche Risiken durch den Eichenprozessionsspinner hinweisen.
Im Jahr 2025 waren mehrere Ortschaften im Wartburgkreis von einem Befall der Raupen betroffen, welche Brennhaare absondern, die zu Hautreizungen und allergischen Reaktionen führen können.
Betroffen sind in erste Linie Eichen der Gattung Quercus (z.B. Stieleichen oder Traubeneichen) aber auch andere Baumarten wie z.B. die Hainbuche.
Ab dem dritten Larvenstadium (ca. Mitte Mai) beginnen die Raupen die Brennhaare auszubilden und Nester (Gespinste) an den Bäumen zu bauen.
Im August verpuppen sich die Raupen zu Nachtfaltern, welche nach der Paarung die Eier für die Überwinterung wieder an den Bäume anbringt.
Um die gesundheitliche Risiken zu minimieren, empfehlen wir den Kommunen und Ordnungsämtern potentielle Eichen im direkten Dorfgebiet, in Parks, an Wanderhütten und Bänken als auch auf Sport- und Veranstaltungsflächen auf Raupen und Nester des Eichenprozessionsspinners zu kontrollieren.
Sollte ein Befall festgestellt werden, so müssen weitere Maßnahmen wie die fachmännische Beseitigung der Nester oder entsprechende Absperrungen und Warnschilder organisiert werden.
Ausführliche Informationen zu den Eichenprozessionsspinnern und möglicher Bekämpfungsmaßnahmen finden Sie auch auf der Website des Umweltbundesamtes unter:
https://www.umweltbundesamt.de/eichenprozessionsspinner#aussehen-und-vorkommen-
Für weitere Fragen stehen Ihnen das Gesundheitsamt des Wartburgkreises gern zur Verfügung.