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Stadt Anzeiger
Ausgabe 14/2026
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Ein Tag der Superlative: Schwimm-eine-Runde-Tag 2026

 

Der diesjährige Schwimm-eine-Runde-Tag hat alle Rekorde gebrochen: Im Freibad Einsiedel waren am 24. Juni so viele Schwimmer wie noch nie am Start. Mehr als 700 Anmeldungen lagen den Organisatoren, dem Förderverein Freibad "Einsiedel" e.V., vor. Insgesamt wurden 14.173 Runden geschwommen und damit insgesamt 708.650 Meter - also 708,6 Kilometer - erzielt. Das toppt noch einmal das Rekord-Ergebnis des vergangenen Jahres, als am Ende des Tages mehr als 400 Kilometer erreicht waren. "Der 24. Juni war ein Tag der Superlative", zog Vereinsvorsitzende Marlies Schlütter Bilanz.

Bürgermeister Torsten Widder bedankte sich im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung am 26. Juni bei allen engagierten Helfern des Fördervereins, beim Freibad-Team sowie bei allen Unterstützern, die diesen Tag möglich gemacht haben. Ohne ihr Engagement wäre das Freibad Einsiedel nur halb so schön und der Schwimm-eine-Runde-Tag überhaupt nicht denkbar, ist sich der Bürgermeister sicher.

 

 

Die Stimmung im Wasser und am Beckenrand zum Schwimm-eine-Runde-Tag, zu dem der Förderverein Freibad „Einsiedel“ e.V. und die Stadt Zella-Mehlis gemeinsam aufrufen, konnte besser nicht sein. Bei strahlendem Sonnenschein und 24 Grad Wassertemperatur haben am Vormittag die Schülerinnen und Schüler mehrerer Schulen gut vorgelegt. Die Grundschule "Martin Luther", die Benshäuser Grundschule, die Schillerschule, die Regelschule Martin Luther, das Sportgymnasium Oberhof und die Paul-Greifzu-Schule aus Suhl waren dabei. Und auch am Nachmittag waren viele Vereine, Firmen und Privatpersonen vor Ort und zogen im Becken ihren Bahnen für den guten Zweck. Darunter waren auch die Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung Zella-Mehlis - unter anderem aus den einzelnen Fachbereichen, aus dem Büro Bürgermeister, den städtischen Museen, aus dem Kinder- und Jugendfreizeittreff sowie aus der Wirtschaftsförderung - angetreten. Sie erreichten insgesamt 25,3 Kilometer.

 

 

In der Einzelwertung steht Tobias Kupfer mit 21.600 Metern an der Spitze, gefolgt von Clarissa Heckel mit 17.050 Metern. Als beste Familie erschwamm Familie Seidel 16.700 Meter. In der Teamwertung setzten sich die "Ryllisten" mit 15.400 Metern durch. Bei den Vereinen waren unter anderem die WSG, die Sektion Suhl des DAV, der SC Motor und die NAJU Zella-Mehlis und natürlich die Eisbären, wie sich die Mitglieder des Fördervereins Freibad Einsiedel nennen, am Start.

"Insgesamt 50 engagierten Helfern und ein starkes Badteam waren am 24. Juni im Einsatz", sagt Marlies Schlütter. Ein besonderer Dank geht an alle, die teilgenommen und dieses Ergebnis möglich gemacht haben. Und ebenso natürlich an alle Sponsoren: Stadtwerke Suhl/Zella-Mehlis, Anke Landeck, AOG-247 Europe, Alpha-Soft Computerservice GmbH, Autohaus Kaspar GmbH M2 Sport Health & Fitness, Evers & Fritz, Alfred Bauer Präzisionsdreherei, AWG Rennsteig e.G. Suhl, Beweg Dich - Rehasportzentrum, bpi - Bauplanungs- und Ingenieurbüro GmbH, Denise und Jana Heilemann, Egloff-Optik, El Greco, Easyplan Hans Aschenbach, Wahl & Co. Madeiski, Fam. Schubert, Jens Scheidig, LKS Elektro GmbH Suhl, Magdalenen-Apotheke, Metall- und Maschinenbau Barthelmes GmbH, Präsizionswerkzeuge Schmidt e.K., Rennsteig Werkzeuge GmbH, Roland Müller, Bäckerei Scheidig, Uponor GmbH. Ein besonderer Dank geht weiterhin an die Unterstützer: Werbeagentur 15 Grad, Rhön-Rennsteig-Sparkasse, Landratsamt Schmalkalden-Meiningen, Imbiß Lohfink, Förtsch Getränkehandel und SRH Zentralklinikum Suhl.

 

 

Mit jeder Bahn, die gezogen wurde, haben die Teilnehmer Gutes getan. Die so erschwommene Spendensumme - sowie die Spendeneinnahmen vom Tag selbst - geht zu gleichen Teilen an das Kinder- und Jugendhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz, das Sozialwerk Meiningen und den ambulanten Hospiz- und Palliativen Beratungsdienst Suhl und Umgebung gegeben. Über je 1750 Euro konnten sie sich freuen. Bürgermeister Torsten Widder überreichte zur Auszeichnungsveranstaltung ebenfalls noch eine Spende und erhöhte damit den Betrag.

Mit der digitalen Erfassung haben die Fördervereinsmitglieder den richtigen Weg eingeschlagen, wie sie sagen. Und kündigen für das nächste Jahr an: Auf ein neues.