Titel Logo
Stadt Anzeiger
Ausgabe 18/2026
Nichtamtliche Mitteilungen
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Thüringer Gemeinschaftsschule "Am Ruppberg": Ein besonderer Schulstart

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres ist die Thüringer Gemeinschaftsschule „Am Ruppberg“ (TGS) offiziell in den Schulalltag gestartet. Für die neuen Erstklässler und Fünftklässler bedeutete das nicht nur den Beginn eines neuen Lebensabschnitts - sie zählen zugleich zu den ersten Jahrgängen, die unter dem Dach der neu gegründeten Gemeinschaftsschule lernen.

Bereits zur ersten gemeinsamen Schuleinführung am 15. August der TGS war Bürgermeister Torsten Widder in der Arena „Schöne Aussicht“ dabei. Rund 120 Schulanfänger wurden dort in insgesamt sechs erste Klassen aufgenommen. Sie werden künftig an den Standorten Forstgasse, Schillerschule, Benshausen und Oberhof lernen. Schulleiter Johannes Kremer begrüßte die Kinder und ihre Familien zu diesem besonderen Anlass. Für ein abwechslungsreiches Programm sorgten ältere Schülerinnen und Schüler mit einem Theaterstück, Gesang und Tanz. Schließlich folgte der Moment, auf den die Schulanfänger besonders gewartet hatten: die Zuordnung zu ihren Klassen und die Übergabe der Zuckertüten.

 

 

Am 17. August stand dann auch für die neuen Fünftklässler ein besonderer Start bevor. Gemeinsam mit Schulleiter Johannes Kremer und den künftigen Klassenlehrern begrüßte Bürgermeister Torsten Widder die Schülerinnen und Schüler am Standort Forstgasse. Sie bilden die erste Jahrgangsstufe der neuen Gemeinschaftsschule, die nun in den Sekundarbereich startet.

Für Bürgermeister Torsten Widder waren beide Termine besondere Momente. Mit der Gründung der TGS beginnt ein neues Kapitel für die Bildungslandschaft in Zella-Mehlis. Künftig können vor Ort alle allgemeinbildenden Schulabschlüsse bis hin zum Abitur erreicht werden. Gleichzeitig ermöglicht die Gemeinschaftsschule längeres gemeinsames Lernen und gibt den Schülerinnen und Schülern mehr Zeit, ihre individuellen Stärken zu entwickeln.

 

 

Nach vielen Monaten der Vorbereitung und Zusammenarbeit zwischen Schulen, Staatlichem Schulamt Südthüringen, Landkreis Schmalkalden-Meiningen und Stadt wird das gemeinsam entwickelte Konzept nun mit Leben gefüllt.

 

 

Zum Abschluss der ersten Schulwoche war schließlich am 21. August zu einem Festakt anlässlich der Gründung der TGS „Am Ruppberg“ eingeladen. Thüringens Bildungsminister Christian Tischner zollte allen beteiligten Akteuren - Vertreter der einzelnen Schulstandorte, des Schulamtes, des Landkreises und der Stadt - seinen Respekt für die Umsetzung des zukunftsweisenden Vorhabens. In nur anderthalb Jahren von der Planung zur Umsetzung sei ein mutiger Fahrplan, der nur umgesetzt werden könne, wenn alle mitziehen, wie der Minister zusammenfasste.

Auch Peggy Greiser hob das „Rekordtempo“ hervor, mit dem ein Unikat in Südthüringen geschaffen wurde. Schulleiter Johannes Kremer betonte, dass die Schule durch Menschen, durch Ideen, Diskussionen und Mut, Dinge neu zu denken, entstehen. Und nicht zuletzt versicherte Bürgermeister Torsten Widder in seiner Rede der Schule weiterhin die Unterstützung der Stadt als Standortkommune: „Wir sind immer für euch da“.

Ein Höhepunkt im Festakt war die Zeitkapsel, die von Bürgermeister Torsten Widder, Schulleiter Johannes Kremer, Bildungsminister Christian Tischner, Schulamtsleiter Michael Kaufmann und Landrätin Peggy Greiser befüllt wurde. Die Dokumente in der Hülse - darunter etwa Gründungsbescheid, Zeitungen, Briefe von Schülern und eine Collage von der ersten Schuleinführung - zeugen von den Anfängen der neuen Schule in Zella-Mehlis.