Nils Standke und Luc Pinkow wirken, als hätten sie ihre Traumjobs gefunden. Die beiden haben eine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker bei der Firma Schlüter Baumaschinen GmbH absolviert und sind in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis übernommen worden.
„Wir sind mit beiden sehr zufrieden. Für uns war klar, dass wir sie nach der Ausbildung übernehmen und wir hoffen auf eine lange Zusammenarbeit, von der beide Seiten profitieren“, sagt Standortleiter Christian Hofmann. Nils Standke kannte er schon von zwei Praktika, welche er noch während seiner Schulzeit absolviert hatte. Luc Pinkow kannte Minibagger schon von zu Hause in Masserberg, da hatte er schon Erfahrungen mit der Reparatur gesammelt. „Luc hat dann beim Vorstellungsgespräch einen sehr guten Eindruck gemacht. Und obwohl es natürlich bei beiden während der dreieinhalbjährigen Ausbildung Schwankungen gab, sind sie jetzt top-ausgebildete Fachleute, die wir sehr gut einsetzen können.“
Dabei nimmt das Unternehmen beim künftigen Einsatzort auch Rücksicht auf das, was sich die jungen Leute wünschen. Nils Standke ist jetzt im Innendienst als Innendienstmonteur und Springer tätig. „Ich habe zum Ende meiner Ausbildung im Ersatzteilwesen und in der Vermietung ausgeholfen und gemerkt, dass mir die Abwechslung gefällt.“ Luc Pinkow hingegen ist neuerdings tagsüber weitgehend „sein eigener Chef“ - er ist mit eigenem Werkstattwagen im Außendienst unterwegs und repariert sowohl Kunden- als auch Mietfahrzeuge vor Ort. Dieses hohe Maß an selbstständiger Arbeit verdanken beide ihrer Ausbildung.
Sie begann mit einem achtwöchigen Grundlagenkurs in Erwitte (NRW), am Stammsitz des Unternehmens. Dort haben sie gemeinsam mit den Azubis der anderen Standorte die ersten Schritte in den Beruf gemacht. Vor allem an ein Projekt erinnern sie sich gut: „Jeder hat einen Modell-Lkw aus Metall gebaut. Dafür mussten wir sägen, feilen, bohren, schweißen und Gewinde schneiden. Eine gute Übung.“ Später ging es regelmäßig zum Blockunterricht nach Lippstadt in die Berufsschule. Motorentechnik, Fahrwerkstechnik, Abgasanlagen, Kühlkreislauf und Elektrotechnik haben sie dort gelernt. Von den 30 Schülern ihrer Berufsschulklasse waren über 20 von Schlüter Baumaschinen.
Viel lieber noch waren sie allerdings im Ausbildungsbetrieb. Im ersten Lehrjahr haben sie insbesondere Wartungen und leichtere Reparaturen kennengelernt, im zweiten wurden sie überwiegend zur Reparatur von Achsen, Getrieben und Motoren eingesetzt und ab dem dritten Lehrjahr sind sie gemeinsam mit Kollegen in den Außendienst gefahren um vor Ort Baumaschinen zu warten. Viele Monate lang hat sie hier ein besonderes Projekt begleitet: Eine Raupe musste umfangreich generalüberholt werden - hier konnten sie viele Schritte begleiten und sehr viel lernen.
Baumaschinen reparieren ist ihnen übrigens nur teilweise lieber, als mit ihnen zu arbeiten. Während Luc Pinkow sagt: „Bagger nur zu fahren, wäre mir zu langweilig“, ist Nils Standke in seiner Freizeit Mitglied beim THW Ortsverband Suhl, wo es durchaus so große Maschinen zu bedienen gilt. Die beiden fühlen sich sichtlich wohl im Unternehmen. „Es ist ein sehr guter Gruppenzusammenhalt“, sagt Nils Standke und Christian Hofmann verweist auf die geringe Fluktuation. „Offenbar machen wir einiges richtig“, sagt er lächelnd. Er freut sich über Bewerbungen künftiger Azubis und würde auch gern noch mehr Mitarbeiter einstellen, insbesondere in den Bereichen Mechaniker und Disposition der Außendienstmechaniker. Auch interessierte Quereinsteiger sind immer herzlich willkommen.
Übrigengs: Auch wenn die Ausbildung für Nils Standke und Luc Pinkow glücklich abgeschlossen ist - sie lernen immer weiter. Luc Pinkow beispielsweise fährt schon in der kommenden Woche zu einem Lehrgang für große Radlader. „Die Technik entwickelt sich so rasant. Wir sind froh, dass unsere Mitarbeiter immer bereit sind, sich weiterzubilden und fördern das in hohem Maße“, sagt Christian Hofmann und verweist auf die vielzähligen Weiterbildungsmöglichkeiten im Unternehmen sowie bei den beiden Herstellern, mit denen Schlüter Baumaschinen überwiegend zusammenarbeitet: Komatsu und Sennebogen.
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