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Verbandsgemeinde Kurier Landstuhl
Ausgabe 12/2026
Bann - nichtamtlich
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Enzian- und Heimatfreunde Bann: Brauchtum Osterfeuer - eine jahrhundertealte Tradition

Das Osterfeuer steht symbolisch für die Sonne als Mittelpunkt des menschlichen Lebens. Wahrscheinlich schon in vorchristlicher, keltischer und germanischer Zeit wurden diese Frühlingsfeuer auch „Imbolc- oder Jaudasfeuer“ genannt, als Zeichen des Sieges der Sonne über die oft langen und eisigen Winter entzündet. Zudem galten die Feuer als Kult zur Sicherung der Fruchtbarkeit, des Wachstums sowie der Ernte. Der Kameradenkreis der Bännjer Enzian- und Heimatfreunde lädt für Karsamstag, 4. April, zum Osterfeuer ans Gipfelkreuz, dem Wohlfühl- und Panoramaort auf das Plateau des Großen Hausbergs, ein. Offiziell besteht mit dem Anschießen der Bännjer Böllerschützen des Schützenvereins „St. Hubertus“ Bann bereits ab 18:00 Uhr die Möglichkeit für ein gepflegtes und harmonisches Miteinander, verbunden mit sicherlich guten Gesprächen und bleibenden Fotomotiven rund um das Gipfelkreuz auf der höchsten Erhebung (473 m ü. NN) der Sickinger Höhe. Auf vielfältigen und ausdrücklichen Wunsch zahlreicher Familien hat der Freundeskreis das Anzünden des Osterfeuers, unter der bewährten Aufsicht der Feuerwehreinheit Bann auf 19:00 Uhr vorgezogen, sodass es besonders den Kindern zeitlich zugutekommt, sich länger an dem Feuer und dem alten Brauchtum zu erfreuen. Der Kameradenkreis der Enzian- und Heimatfreunde Bann würde sich über einen regen Besuch freuen. Aber trotz allem, aufgrund der oftmals äußerst widrigen Wetterverhältnisse auf dem rundum freien Bergfeld ist die Feier auch extrem witterungsabhängig. So ist zu hoffen, dass es weder zu Regen, Sturm oder gar zum Wintereinbruch kommt. (ro)