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Verbandsgemeinde Kurier Landstuhl
Ausgabe 17/2026
Bann - nichtamtlich
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Das Walkmühltal - Naturschönheit auf Bännjer Gemarkungsgebiet

Seit einiger Zeit erreichen uns verstärkt immer mehr Nachfragen, zu welcher Gemarkung denn nun das wildromantische Walkmühltal oberhalb des Gelterswoogs gehört. Die Antwort ist klar: Seit vielen Jahrhunderten ist die idyllische Landschaftspracht zum allergrößten Teil dem Gebiet der Gemeinde Bann zugeordnet. Dazu zählen auch der obere Quellbereich am „Brünnchen“, der Ursprungsstelle des Hoheneckermühlbachs, im Mittelalter in alten Karten auch des Öfteren als Sickingerbach bezeichnet.

 

Die wunderschönen malerischen Talseen, Moore und Waldwiesen liegen ebenfalls laut Kartenregister eindeutig auf Bännjer Hoheitsareal und bieten ein Ambiente aus traumhafter Ruhe und eindrucksvollen Panoramen. Auch der Standort der oft beschriebenen alten Walk- oder auch Waldmühle ist seit jeher unmissverständlich und explizit dem Territorium von Bann eingegliedert. Von Bann kommend ist der rechte Uferpfad am vom Bännjer Heimatforscher Martin Lindemer behauenen Felsen „O, Wald und Fels und Quell, wie oft habe ich im wilden Krieg an dich gedacht. Von Flandern gingen meine Gedanken immer wieder hierher“ und der vor Kurzem erst vom Landesforst RLP nebenan neu installierten Hinweistafel die Grenze zwischen Bann und Queidersbach. So ergeht seitens der Gemeinde Bann ein herzliches Dankeschön an das Forstamt Kaiserslautern und an den zuständigen Revierförster Günter Benkel für die Aufstellung der informativen Schautafeln mit den historisch-geschichtlichen Fakten zum Walkmühltal. Das Adelsgeschlecht der Herren von Sickingen hat es bei der mittelalterlichen Grenzziehung wohl sehr gut mit dem Dörfchen Bann gemeint und diesem ein atemberaubendes unberührtes Naturwunder geschenkt.

V.i.S.d.P.
Richard Roschel, 1. Ortsbeigeordneter