Anfang April hatte die Freie Wählergruppe (FWG) Bann nach Paten gesucht, welche die durch die ständig wechselnden Wetterlagen stark in die „Jahre“ gekommenen und somit baufälligen vier Sitzbänke rechts der Leichenhalle restaurieren. Erfreulicherweise haben sich daraufhin mit der Nachbarschaftsinitiative Sven Götzen und Alexander Schulz aus der Bruchstraße sowie Werner Müller aus der Goethestraße hilfsbereite Mitbürger und Handwerker gemeldet, die sich auf ehrenamtlicher Basis dem Ruhebank-Projekt annahmen. Dieser öffentliche Aufruf und die Selbsthilfe einer funktionierenden Dorfgemeinschaft haben den Sägewerksbesitzer Wilhelm Vatter aus Schopp dermaßen fasziniert, dass dieser uns spontan sämtliche Hölzer aus witterungsbeständigem und somit langlebigem Douglasienholz für einen kompletten Neuaufbau sponserte. Von den im ständigen engen Austausch stehenden Handwerkern wurden die Untergestellkonsolen gereinigt, geschliffen, grundiert und mit neuem Schutzlack überzogen. Somit stehen quasi wieder vier nagelneue und geölte Sitzgelegenheiten auf dem Bännjer Friedhof zur Verfügung, welche die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Besucher erheblich steigern, da sie als Orte der Ruhe, Besinnung und des Gedenkens dienen. Seitens der FWG ergeht so ein herzliches Dankeschön und „Vergelt’s Gott“ an die beiden Bautrupps, die mit handwerklichem Geschick, viel Zeit und Liebe zum Detail diese Ruhebänke wieder instand gesetzt haben. Vielen Dank auch an Wilhelm Vatter vom Sägewerk in Schopp für die wohlwollende Holzspende. Ein solch starker Gemeinschaftsgeist und das „Wir-Gefühl“ ist das Herzstück unseres Dorfs und macht das Leben hier so wunderbar und wertvoll.