Welch eine schöne Tagestour: Die Gemeindewanderung in Kooperation mit den Naturfreunden Bann bescherte einer richtig starken und prächtig harmonierenden Wandergruppe einen unvergesslichen letzten Maitag. Bei traumhaften Wetterverhältnissen machte man sich bereits frühzeitig auf die Strecke in Richtung des Kleinen Bergs. Bei bester Verpflegung unterwegs und nochmals mit einem erholsamen „Durchschnaufen“ am Sockel des Perlenbergs ging es dann schließlich zum kurzen, aber äußerst knackigen Schlussanstieg hinauf zu den alten Grundmauern der Burgruine Perlenburg. So können wir mit berechtigtem Stolz behaupten, dass tatsächlich eine Bännjer Burg aus dem 12. Jahrhundert im sagenumwobenen ehemaligen Sickingerwald, fast an den Grenzen zum Einsiedlerhof und Hohenecken, im tiefsten Bännjer Wald liegt. Nach dem Abstieg und dem langen Marsch durch die „Dörrebach“ und das Kolbental führte die Route dann auch noch an den beiden Tal-Exklaven Walkmühle und Erlental vorbei. Dort wurden erst kürzlich neue Hinweisschilder aufgestellt, welche die immer zu Bann gehörenden menschlichen Wohnsiedlungen beschreiben. Geschichtlich und historisch hat unsere Gemarkung so verdammt vieles zu bieten, bereits schon in der Jungsteinzeit besiedelt und dann von Kelten, Römern und Rittersleut bevölkert. Danke an die Naturfreunde Bann für die Übernahme der Organisation sowie für die gute Verpflegung auf der 16,5-Kilometer-Strecke und besonders für das genüssliche Grillen bei der Abschlussfeier auf deren Freizeitgelände. Durch solche heimatkundlichen Wanderungen wird unsere geschichtliche Vergangenheit am Leben erhalten und unsere Jugend dazu ermutigt, diese zu bewahren und an kommende Generationen weiterzugeben.