Der Name passt, stellte Polizeipräsident Hans Kästner bei der Spendenübergabe fest: Die Aktion Sonnenschein Westpfalz erhielt 2.500 Euro. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit Beeinträchtigungen zu fördern, auf ganz unterschiedliche Weise. Bedürfnisorientiert, forschend und mit Blick auf die Menschen setzen sich die Mitglieder seit der Gründung 2002 ein.
Er ließ es sich nicht nehmen und war beim Benefizspiel (wir berichteten: https://s.rlp.de/zydM8MU) als auch bei der Spendenübergabe vor Ort. Bereits das 13. Mal traten die Polizisten des Präsidiums Westpfalz gegen die Traditionsmannschaft des 1. FC Kaiserslautern an. Im Juni mussten sich die „Blaulichter“ aber geschlagen geben. Sie verloren mit 4 zu 0. „Wir trainieren schon fürs nächste Spiel“, sagte die derzeitige Inspektionsleiterin der Polizeiinspektion Lauterecken, Tina Lelle. Sie ist zudem die Sportbeauftragte des Präsidiums Westpfalz und organisiert solche Sportveranstaltung in der Behörde.
Aber nicht allein: Hilfe und Unterstützung erhält die Polizistin bei hiesiger Veranstaltung von der Vorstandschaft und Vereinsmitgliedern des 1. FC Queidersbach. Der Verein hat nur einen kleinen Teil der Unkosten gedeckt und den Rest komplett für die Spendenkasse zur Verfügung gestellt, damit eine große Spendensumme zusammenkommt.
Die Vorsitzende des Vereins, Beate Wirtgen-Bohr, erklärte, dass mit den 2.500 Euro nicht nur die beiden qualifizierten Minijobberinnen bleiben könnten. Die Aktion Sonnenschein Westpfalz wolle auch weiterhin technische Geräte testen, die den Menschen helfen. „Wir danken allen, dass es eine so besondere Summe geworden ist“, freuen sich Wirtgen-Bohr und ihr Mann Boris Bohr, der ebenfalls als Vorsitzender im Verein tätig ist.