Einen großen Zuspruch fand die gemeinsame Netzwerkkonferenz der Frühen Hilfen von Stadt und Landkreis Kaiserslautern am Dienstag, 18. August in Trippstadt. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren gekommen, um sich über Kinderschutz und Prävention auszutauschen.
„Wir brauchen funktionierende Netzwerke“, betonte Kreisbeigeordneter Peter Schmidt in seiner Begrüßungsrede, „denn kein Jugendamt, keine Fachstelle und kein einzelner Träger kann Kinder und Familien umfassend schützen und unterstützen.“
Die Frühen Hilfen schaffen dafür eine wichtige Grundlage. Sie setzen früh an, unterstützen werdende Eltern und Familien in belastenden Lebenssituationen und schaffen Zugänge, bevor Krisen entstehen.
Kreisjugendpflegerin Petra Brenk gab eine Übersicht über die Zusammenarbeit im Netzwerk und stellte klar, dass nur so neue Kooperationsmodelle etabliert werden können und eine nachhaltige Zusammenarbeit über Organisations- und Abteilungsgrenzen hinweg gelingen kann.
Die Netzwerkkoordinatorinnen Daniela Braun (Landkreis) und Hanna Laufer (Stadt) stellten die Ergebnisse des letzten Jahres vor, in mehreren Workshops wurden anschließend Themen wie „Gelingende Inklusion in der Kita“, „Kinderorientierte Beratung“ oder „Hilfe in zerbrechlichen Strukturen“ erarbeitet.
Mehr Informationen zu den Frühen Hilfen gibt es auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.kaiserslautern-kreis.de/verwaltung/jugend-und-soziales/jugend/fachbereich-4-4-fruehe-hilfen/