Ein Lächeln schenken, zuhören oder einfach nur die Hand halten: Der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst Westrich freut sich über wertvolle Unterstützung. Nach einer intensiven Vorbereitungszeit haben zwölf neue ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter ihren Vorbereitungskurs erfolgreich abgeschlossen und verstärken ab sofort das Team. Die Arbeit im ambulanten Hospizdienst erfordert Mut, Empathie und eine gefestigte Persönlichkeit. Im Zeitraum von März bis November 2025 haben sich die Teilnehmenden intensiv mit Themen wie Kommunikation, Trauerphasen sowie ethischen und rechtlichen Fragen am Lebensende auseinandergesetzt. „Unsere neuen Ehrenamtlichen bringen viel Lebenserfahrung und Herzwärme mit. Sie sind eine unverzichtbare Stütze – nicht nur für die sterbenden Menschen, sondern auch zur Entlastung der Angehörigen“, sagt Dorothée Weis, Koordinatorin des Dienstes. Der Bedarf an ambulanter Begleitung wächst stetig. Die Ehrenamtlichen schenken das kostbarste Gut, das es gibt: Zeit. Dabei geht es nicht medizinische Pflege, sondern um das menschliche Dasein und die psychosoziale Unterstützung in der häuslichen Umgebung oder in Alten- und Pflegeeinrichtungen.
Der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst Westrich sucht fortlaufend Menschen, die sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe stellen möchten. Das Einzugsgebiet umfasst die Verbandsgemeinden Bruchmühlbach-Miesau, Kusel-Altenglan, Landstuhl, Lauterecken-Wolfstein, Oberes Glantal, Ramstein-Miesenbach. Ein neuer Vorbereitungskurs ist von Ende Februar bis Anfang November 2026 geplant. In diesem Zeitraum werden elf Samstage mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten gefüllt. Bei Interesse können weitere Informationen und Fragen über die Rufnummer 06381-9961147 oder per Mail an hospiz.kusel@caritas-speyer.de gestellt werden.