Konrad Schmitt (links) mít dem Vorsitzenden des Förderkreises Thomas Christmann (rechts).
Mit der Ausstellung „Blechstücke + Wortgeflechte und andere Ausdrucksformen“ wurde im Museum im Westrich in Ramstein ein eindrucksvolles Zeichen für die lebendige Verbindung von bildender Kunst und Sprache gesetzt. Zahlreiche Gäste waren zur Vernissage erschienen, um gemeinsam mit den Kunstschaffenden und Verantwortlichen die Eröffnung zu feiern.
Marcus Klein, der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach, begrüßte die zahlreichen Gäste und würdigte in seinem Grußwort die eindrucksvolle Arbeit der beiden Künstler Konrad „Schmitt-Schrollbach“ und Julia Henriette Kakucs. Dem Förderkreis des Museums sowie dem Museumsleiter dankte er für deren engagiertes Wirken.
Für den Förderkreis des Museums hieß Thomas Christmann, der 1. Vorsitzende des Förderkreises, die Anwesenden herzlich willkommen und stellte die Ausstellung in den Kontext der traditionsreichen Kulturarbeit des Museums. Besonders begrüßte er den Künstler Konrad „Schmitt-Schrollbach“, ein Gründungsmitglied des Förderkreises, dem diese Ausstellung anlässlich seines 85. Geburtstages gewidmet ist. Der Mitwirkenden Julia Henriette Kakucs, die krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte, galten die besten Genesungswünsche.
In ihrer Einführung eröffnete die Kunstwissenschaftlerin Dr. Georgia Matt-Haen den Besucherinnen und Besuchern einen vertiefenden Blick auf die Werke und ihre inhaltlichen Zusammenhänge. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen 17 Messing- und Kupferblechplastiken von Konrad „Schmitt-Schrollbach“, die durch eigens dafür geschaffene Kalligramme der aus Temeswar stammenden Dichterin Julia Henriette Kakucs ergänzt werden. Die poetischen Wortgeflechte beziehen sich unmittelbar auf die Plastiken und treten mit ihnen in einen engen künstlerischen Dialog. Zudem sind Lamellenobjekte Schmitts zu sehen, die das Spektrum seines künstlerischen Schaffens eindrucksvoll abrunden.
Auf Sockeln präsentiert, entfalten die Plastiken aus dem Jahr 2024 eine ruhige, präzise Präsenz im Raum. Im Zusammenspiel mit den Texten entsteht ein Dialog zwischen Material und Sprache, zwischen Greifbarem und Gedachtem. Eine begleitende Broschüre führt beide Ausdrucksformen zusammen und vertieft die künstlerische Idee.
Öffnungszeiten des Museums im Westrich:
sonntags 14-17 Uhr, mittwochs 15-18 Uhr