(v.l.n.r.): Waltraud Roß, Dr. Christiane Döll, Gisela Redlich (Gnadenbraut), Gottfried Scholz, Hermann Redlich (Gnadenbräutigam), Florian Worf, Bianca Worf
Ein ganz besonderes Ehejubiläum konnte Mitte Mai 2026 in Ingelheim gefeiert werden: Gisela und Hermann Redlich blicken auf sieben gemeinsame Jahrzehnte als Ehepaar zurück und wurden aus diesem Anlass von der Beigeordneten Dr. Christiane Döll im Namen der Stadt Ingelheim herzlich beglückwünscht.
Gisela Redlich stammt aus Saaleck bei Bad Kösen, Hermann Redlich aus Mainz-Kostheim. Geheiratet hat das Paar in Mainz-Kostheim, wo beide auch bis zu ihrem Umzug nach Ingelheim lebten. Vor zehn Jahren hatte ihr Enkel Florian Worf seine Großeltern überzeugt, nach Ingelheim zu ziehen. Dort lebt auch er gemeinsam mit seiner Ehefrau. Diesen Schritt haben Gisela und Hermann Redlich nicht bereut: Beide sind sehr glücklich und zufrieden in Ingelheim.
Beim Besuch berichtete Gisela Redlich auch von einer eindrucksvollen Begebenheit aus ihrer Jugend. Im Konfirmationsunterricht hatte der Kostheimer Pfarrer einem Jungen auf die Wange geschlagen. Gisela Redlich sprach den Pfarrer daraufhin nach dem Unterricht an und sagte ihm offen, dass sie dieses Verhalten nicht richtig finde. Der Pfarrer nahm sich ihre Worte zu Herzen, weitere Vorfälle dieser Art gab es nicht. Für Gisela Redlich selbst hatte ihr mutiges Eintreten keine Nachteile. Die Episode ist ein schönes Beispiel für ihre Zivilcourage.
Gisela Redlich engagierte sich darüber hinaus in vielen Bereichen ehrenamtlich. Auch dieses Engagement verdient besondere Anerkennung.
Die Stadt Ingelheim gratuliert Gisela und Hermann Redlich zu ihrem seltenen Jubiläum und wünscht ihnen weiterhin alles Gute, vor allem Gesundheit, Freude und noch viele gemeinsame Jahre.