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Ingelheimer Kurier
Ausgabe 30/2026
Nachrichten aus dem Rathaus
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Die Ortsvorsteherin Heidesheim informiert:

(v.l.n.r.): Frank Hamel, Neda Hamzic, Christa Binnefeld, Reiner Binnefeld, Beate Hilscher, Wilfried Lohr, Waltraud Hoppe, Dr. Silvia Klengel

Zigaretten Garten Burg Windeck

Liebe Heidesheimerinnen und Heidesheimer,

diese Woche ereignete sich ein Vorfall, über den ich Ihnen gerne im Folgenden berichten will.

 

Ein sonniger Morgen im Burggarten der Burg Windeck endete für den zehnjährigen Emilian mit einer unerwarteten Entdeckung: Während er gemeinsam mit seinen Geschwistern auf der großen Wiesenfläche spielte, stieß er unmittelbar neben sich auf zahlreiche Zigarettenreste. Innerhalb von nur zwei Minuten sammelte der Junge eine beachtliche Menge an Kippen – und das auf einem sehr kleinen Teilbereich der Rasenfläche.

Der Burggarten wird regelmäßig von Familien und insbesondere von den Kindern der nahegelegenen Kita besucht. Umso alarmierender ist es, dass Zigarettenstummel dort achtlos weggeworfen werden. Sie stellen nicht nur eine unmittelbare Gefahr für spielende Kinder dar, sondern belasten auch Umwelt und Natur erheblich. In den Filtern befinden sich Tausende Schadstoffe, darunter krebserregende Substanzen, die sich im Boden und Wasser lösen. Zudem bestehen die Filter aus Zellulose-Acetat – einem Kunststoff, der sich über viele Jahre in Mikroplastik zersetzt und so langfristig die Umwelt schädigt.

Hinzu kommt die derzeit hohe Brandgefahr: Die anhaltende Hitze und Trockenheit erhöhen das Risiko, dass achtlos entsorgte Zigaretten Glutnester verursachen können.

Seitens der Stadt wurden im gesamten Burggarten ausreichend Abfallbehälter zur Entsorgung bereit gestellt. Ich möchte bitten, diese zu nutzen und auch Zigarettenreste verantwortungsvoll zu entsorgen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beitragen, den Burggarten sauber, sicher und kinderfreundlich zu halten.

Dr. Silvia Klengel
Ortsvorsteherin

Geburtstagsfeier in der Seniorenwohngemeinschaft in Uhlerborn

Frau Christa Binnefeld konnte ihren 92. Geburtstag bei bester Stimmung im Kreise aller Bewohner, der Chefin und der Mitarbeitenden der Seniorenwohngemeinschaft feiern. Zum Jubiläum gekommen waren auch ihre drei Söhne Joachim, Frank und Reiner.

Gebürtig in der Nähe von Breslau, war sie nach Kriegsende zunächst nach Görlitz gezogen und später nach Mainz-Finthen, wo sie 60 Jahre lang gelebt hat. Nach ihrer Ankunft im Westen arbeitete sie bei einer Familie in der Haus- und Landwirtschaft, wo sie auch ihren Ehemann Werner Binnefeld kennen lernte. Seine Eltern hatten einen Betrieb für Obstanbau in Mainz-Finthen. Sie verbrachte dort 60 Jahre bis sie vor 7 Jahren in die Seniorenwohngemeinschaft nach Uhlerborn gezogen war. Aufmerksam auf die Wohngemeinschaft war ihr Sohn Reiner geworden, der seiner Mutter davon erzählte. Auch im SWR Fernsehen und in der Drehscheibe wurde schon über die Wohngemeinschaft berichtet.

Christa Binnefeld griff den Vorschlag gerne auf und nahm das Angebot erfreut an. Auch ihren Hund Benny konnte sie beim Einzug im Jahr 2019 mit nehmen. Er verstand sich bestens mit dem zur WG gehörenden „Haushund Karl“. Frau Binnefeld benötigt trotz ihres hohen Alters keine regelmäßige Medikation. Sie war in ihrem gesamten Leben immer für andere da. Stets hilfsbereit und selbstlos sei sie immer gewesen. Ihre Mutter versorgte sie, bis diese im Alter von 98 Jahren verstarb.

Heute fühlt sie sich in der familiären Atmosphäre in Uhlerborn ausgesprochen wohl. In den freundlich und hell gestalteten modernen Räumlichkeiten lässt sie sich gerne betreuen und weiß sich sehr gut versorgt.

Wir gratulieren Frau Christa Binnefeld herzlich zum Geburtstag und wünschen ihr weiterhin Gesundheit und Wohlergehen.

Dr. Silvia Klengel
-Ortsvorsteherin-