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Ingelheimer Kurier
Ausgabe 33/2020
Vereine und Verbände
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Fahrradbeauftragter für neue Radwegeverbindungen in Ingelheim

Radfahren wird auch in Ingelheim immer beliebter – in der Freizeit und auch im Alltag. Besonders die vermehrte Nutzung von E-Bikes/Pedelecs ist deutlich bemerkbar.

Notwendig sei, die Radwege und Infrastrukturen der Radverkehrszunahme anzupassen, so Erich Dahlheimer, gewählter Fahrradbeauftragter der Stadt Ingelheim. In Kürze werde mit den Arbeiten am Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Ingelheim begonnen werde. Hier würden die Verkehrsbedürfnisse bis mindestens zum Jahr 2040 festgelegt. Wenn Verwaltung und Stadtrat mehr Fahrradverkehr wollten müssten dafür auch die Bedingungen und Verkehrsstrukturen geschaffen werden, so der Fahrradbeauftragte.

Als Beispiele nannte er die notwendigen Radverbindungen zwischen den neuen Stadtteilen und Ingelheim: eine Radwegeverbindung entlang der L 419 zwischen Nieder-Ingelheim und Wackernheim - in der Zuständigkeit des Landes Rheinland-Pfalz – und eine sichere Radwegeverbindung zwischen den neuen Ortsteilen Wackernheim und Heidesheim entlang der K 18.

Der Selztalfuß- und Radweg zwischen Ober-Ingelheim und Großwinternheim sei stark frequentiert und mit einer Breite von 2 m für die heutige vielfältige Nutzung viel zu schmal. Hier müsse eine Verbreiterung des Weges geprüft werden. Außerdem hält Dahlheimer den Ausbau einer neuen Radwegeverbindung zwischen dem „Altegasse-Kreisel“ und dem bestehenden Wirtschaftsweg nach Gau-Algesheim auf der westlichen Seite der L 428 für notwendig.

Vorschläge für weitere notwendige Radwegeverbindungen im Stadtbereich von Ingelheim werde er als Fahrradbeauftragter im Zuge der Beratungen zum Verkehrsentwicklungsplan machen.