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Ingelheimer Kurier
Ausgabe 38/2020
Nachrichten aus dem Rathaus
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„In der Badewanne lernt man nicht schwimmen“ (Heinrich Zille) - Interkulturelle Stadtführung in Ingelheim

Im Rahmen der Interkulturellen Stadtführung am Samstag, 19. September, von 14 bis 16 Uhr taucht die Ingelheimer Kulturwissenschaftlerin Dr. Nicole Nieraad-Schalke ein in eine kleine Kulturgeschichte des Schwimmens. Dazu berichten Zeitzeugen von ihren persönlichen Erinnerungen an die Schwimmkultur in Afrika, Asien und Südamerika. Thematisch ausgewählte Snacks und Musikstücke runden die „wässrige“ Veranstaltung ab. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine telefonische Anmeldung im Museum bei der Kaiserpfalz unter 06132 714 701 erforderlich. Dabei wird auch der Treffpunkt bekannt gegeben. Der Eintritt ist frei, um Spenden für Deutschkurse wird gebeten.

Seit Menschen sich an Flüssen, Seen oder Meeren niederließen, war es lebensnotwendig, grundlegende Schwimmtechniken zu beherrschen. In der Antike gehörte Schwimmen oft zum Erziehungsprogramm der Kinder. Korkschwimmgürtel oder Kuhharnblasen unterstützten beim Lernen. Bei den Griechen galt man als Nichtschwimmer gar als ungebildet. Auch die Ingelheimer lernten früh, die Freuden und Gefahren des nahen Rheins in ihr Leben zu integrieren. Gemeinsam mit Zeitzeugen fragt die Interkulturelle Stadtführung nach interkulturellen Gemeinsamkeiten in der Geschichte des Schwimmens.

Die Interkulturellen Stadtführungen „Straße der Begegnungen“ sind eine Kooperation des Museums bei der Kaiserpfalz mit dem städtischen Migrations- und IntegrationsBüro (MIB) sowie dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Ingelheim.

Da es aus gegebenem Anlass zu kurzfristigen Programmänderungen kommen kann, wird darum gebeten, sich vor dem Besuch der Veranstaltung im Museum telefonisch unter 06132 714 701 oder auf der Internetseite www.museum-ingelheim.de zu informieren.