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Hauensteiner Bote
Ausgabe 14/2026
Öffentliche Bekanntmachungen und amtliche Mitteilungen
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Die Kreisverwaltung Südwestpfalz informiert

„Ärzte für die Westpfalz“ sucht weitere Unterstützer

Der Verein „Ärzte für die Westpfalz“, dem auch der Landkreis Südwestpfalz angehört, ruft Unternehmen, Stiftungen sowie Bürgerinnen und Bürger dazu auf, das Förderprogramm für angehende Medizinerinnen und Mediziner finanziell zu unterstützen. Ziel ist es, langfristig mehr Ärztinnen und Ärzte für die Westpfalz und den Landkreis Bad Kreuznach zu gewinnen und so dem zunehmenden Ärztemangel in ländlichen Regionen entgegenzuwirken.

Der Verein „Ärzte für die Westpfalz“ ermöglicht talentierten jungen Menschen aus der Region die finanzielle Unterstützung für ein deutschsprachiges Medizinstudium an den Universitäten in Pécs oder Budapest in Ungarn. Im Gegenzug verpflichten sich die Geförderten, nach ihrem Studium als Ärztinnen und Ärzte in der Region tätig zu werden.

Das Förderprogramm umfasst Voll- und Teilstipendien sowie Unterstützung bei Finanzierungskosten während des Studiums. Ein Vollstipendium kostet rund 15.000 Euro pro Jahr, sodass sich die Kosten für ein komplettes Studium auf etwa 90.000 Euro summieren. Für die Fortsetzung des Programms ist „Ärzte für die Westpfalz“ auf Spenden und Förderbeiträge angewiesen.

Bereits heute wird das Projekt von Kreditinstituten, Kommunen, Unternehmen, Stiftungen und engagierten Privatpersonen aus der Region unterstützt. Über 30 Stipendien konnten so bisher vergeben werden. Um weiteren Jahrgängen das Studium zu ermöglichen und mehr zukünftige Ärztinnen und Ärzte für die Region zu gewinnen, werden weitere Förderer gebraucht. Jede Spende hilft, die medizinische Versorgung zu sichern.

„Ärzte für die Westpfalz e.V.“ ist ein eingetragener und gemeinnütziger Verein. Spenden werden mit einer Spendenbescheinigung bestätigt. Weitere Informationen gibt es unter www.aerzte-fuer-die-westpfalz.de, E-Mail an info@aerztefuerdiewestpfalz.de.

Agrarförderung 2026: Antragsverfahren ist gestartet

Landwirtinnen und Landwirte sowie Winzerinnen und Winzer können bis 15. Mai Anträge zur Agrarförderung 2026 für Direktzahlungen, Ökoregelungen, gekoppelte Tierprämien, die Ausgleichszulage sowie die Weitergewährung für Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen und des Ökologischen Landbaus stellen. Darauf weist die Abteilung Veterinärwesen und Landwirtschaft der Kreisverwaltung Südwestpfalz hin. Die Abteilung ist Ansprechpartner bei Fragen rund um das Antragsverfahren.

Der vollständige Antrag für das Antragsverfahren ist auch in diesem Jahr bis spätestens 15. Mai über das Programm LEA (Landwirtschaftlicher Elektronischer Antrag des Landes Rheinland-Pfalz) abzusenden. Informationen und Hilfsmaterial stehen auf der LEA-Startseite lea.rlp.de sowie innerhalb des Programms zur Verfügung.

Wer in den Vorjahren bereits einen Antrag auf Agrarförderung über LEA gestellt hat, kann seinen diesjährigen Antrag mit den bereits bekannten Zugangsdaten über LEA bearbeiten und abgeben. Wer bisher noch keinen Antrag gestellt hat, kann die Zugangsdaten bei der Kreisverwaltung beantragen.

Dienstleister haben die Möglichkeit, sich im LEA-Dienstleisterportal zu registrieren, damit Betriebsleiter ihnen Anträge zur Bearbeitung zuweisen können. Zu finden ist das Portal unter lea.rlp.de/rlp-eantrag-portal-dl.

Hier gibt es weitere Informationen, auch zur europäischen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP): www.add.rlp.de, www.eantrag.rlp.de/LEA und www.agrarumwelt.rlp.de.