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Friedrichsthal Aktuell
Ausgabe 11/2022
Informationen
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Informationen Schäferhundeverein Quierschied

zum neuen Tierschutzgesetz vom 01.01.2022

Bußgeldkatalog für Tierquälerei von Hunden

  • Hund misshandeln: Straftat laut § 17 TierSchG (Tierschutzgesetz); wird mit Geld- oder Freiheits­strafe bis zu drei Jah­ren sanktio­niert; Tier wird entzo­gen; Ver­bot er­neut Tiere zu hal­ten
  • Hund töten: Straftat laut § 17 TierSchG; Geld- oder Freiheits­strafe bis zu drei Jah­ren; Ver­bot er­neut Tiere zu hal­ten
  • Als Besitzer seinen Hund nicht füttern oder nicht ausreichend pflegen: Straftat laut § 17 TierSchG in Verbindung mit § 13 StGB; Geld- oder Freiheits­strafe bis zu drei Jah­ren; Tier wird entzogen; Ver­bot er­neut Tiere zu hal­ten
  • Versuchte oder fahrlässige Misshandlung eines Hundes: Ordnungswidrigkeit; Bußgeldverfahren, Bußgeld bis zu 25.000 Euro; Tier wird entzo­gen; Ver­bot er­neut Tiere zu hal­ten
  • Hund aussetzen: Ordnungswidrigkeit; Bußgeld bis zu 25.000 Euro
  • Hund stehlen, durch Hehlerei verkaufen oder unterschlagen: Unterschiedliche Strafbestände aus dem StGB; Geld- oder Freiheits­strafe
  • Tierpornografisches Material herstellen oder vertreiben: Strafbar nach § StGB 184 a; Geld- oder Freiheits­strafe bis zu drei Jah­ren

Ordnungswidrigkeiten bei der Hundehaltung

  • Leinenpflicht missachtet: Von der jeweiligen Gemeinde festgesetztes Bußgeld
  • Kot des Hundes nicht entfernt: Von der jeweiligen Gemeinde festgesetztes Bußgeld
  • Listenhund trägt im öffentlichen Bereich keinen Maulkorb: Von der jeweiligen Gemeinde festgesetztes Bußgeld
  • Im öffentlichen Bereich den Hund ohne Halsband laufen lassen: Von der jeweiligen Gemeinde festgesetztes Bußgeld
  • Allgemeine Aufsichtspflicht nicht eingehalten: Im Schadensfall haftet der Besitzer; fällt sein Hund jemanden an, kann es zu einer Verurteilung wegen Körperverletzung oder Totschlag kommen