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Friedrichsthal Aktuell
Ausgabe 18/2018
Aus unserer Stadt
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Besten Entwurf für das neue Vereinshaus präsentiert

v.l.n.r.: Siegfried Kraus, Prof. Andrea Wandel, Heinz Eigner, Prof. Gerhard Freising, Pfarrer Thomas Thielen, Dr. Horst-Henning Jank, Bürgermeister Rolf Schultheis, Herr Architekt Dipl.-Ing. (FH) Peter Peters - BGV Trier, Bauabteilung

In seiner Sitzung am 28.03.2018 hatte das eigens eingesetzte Preisgericht die im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung eingereichten Arbeiten zum Neubau eines neuen Vereinshauses in Friedrichsthal bewertet.

Die Katholische Kirchengemeinde St. Michael und die Stadtverwaltung Friedrichsthal konnten nunmehr am Donnerstag, den 19. April 2018, im Rathausfestsaal das Ergebnis des Preisgerichtes präsentieren.

Als Vorsitzender des Preisgerichtes erläuterte Prof. Gerhard Freising den interessierten Gästen das Ergebnis:

Drei Entwürfe waren eingereicht worden. Das Architekturbüro FlosundK, das Büro Krüger & Krüger, sowie das Architekturbüro Wandel-Lorch hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt.

Letztlich setzte sich der Entwurf des Architekturbüros Wandel-Lorch durch.

Bürgermeister Schultheis begrüßte die anwesenden Gäste und dankte insbesondere den Angehörigen des Preisgerichtes für ihre Mitarbeit und ihren Beitrag zum Gelingen des Projektes.

Pfarrer Thielen betonte, dass der bauliche Zustand des alten Vereinshauses letztlich nicht mehr akzeptabel war und der Komplex zu einem Schandfleck verkommen war. Er verdeutlichte, dass aber viele Vereine und Organisationen der Stadt Friedrichsthal ein lebhaftes Interesse an einem Neubau haben und man mit dem ausgewählten Modell diesem Bedarf entsprechen könne.

Prof. Freising dankte den teilnehmenden Architekturbüros für die eingereichten Entwürfe. Den Gestaltungsvorschlag des Büros Wandel-Lorch bezeichnete er als den angemessensten Entwurf, der sich dem prominenten Kirchenbau mit Respekt unterordne und dabei aus funktioneller wie wirtschaftlicher Sicht eine gute und qualitätvolle Architektur bieten werde.

Für das Vereinshaus hatte man bestimmte Zweckvorgaben formuliert; der Entwurf spiegelt nunmehr in seiner räumlichen Ausdehnung und der gestalterischen Ausprägung die Anforderungen an Ort, Form und Funktionalität und farbliche Fassung wider. Das Gebäude verspricht, sich in guter und selbstbewusster Haltung zu positionieren, wobei das äußere Erscheinungsbild zurückhaltend bleibt.

Im Untergeschoss sind neben einem eigenem Eingang die Gruppenräume wie auch Sanitäreinrichtungen vorgesehen. Auf der Ebene des Saales, der vom Kirchenvorplatz her durch ein Foyer erreicht wird, liegen auch die Küche, Behinderten-WC sowie die Lagerräume für Bühne und Bestuhlung. Eine Treppe führt zu den im Untergeschoss befindlichen Räumen.

Über weitere Details dieses Projektes wird im Verlauf einer Bürgerversammlung informiert, zu der zu gegebener Zeit noch eingeladen wird.