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Friedrichsthal Aktuell
Ausgabe 26/2020
Aus unserer Stadt
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Stadt Friedrichsthal gibt Hinweise zum Eichenprozessionsspinner

Wie bereits aus der Presse zu entnehmen war, treibt der Eichenprozessionsspinner wieder in vielen Teilen Deutschlands sein Unwesen. Das Saarland und somit auch die Stadt Friedrichsthal sind in diesem Jahr erneut betroffen. Bei Kontakt mit der Raupe bzw. deren feinen Gifthaaren kann es bei Menschen zu allergischen Reaktionen (Hautausschlag, Atembeschwerden usw.) führen.

Da sich auch im Stadtgebiet Eichenbäume befinden, werden diesbezüglich - vor allem an viel frequentierten Bereichen wie Friedhöfen und Spielplätzen – regelmäßige Überprüfungen durchgeführt und die aufgefundenen Raupennester wurden auch bereits beseitigt.

An den Stellen, die im letzten Jahr verstärkt befallen waren, hat die Stadt Friedrichsthal durch eine Fachfirma im Mai eine Prophylaxe durchführen lassen, mit dem Ziel, das Auftreten der Raupen zu verhindern. Diese Schutzmaßnahme hat an vielen Stellen augenscheinlich Erfolg gezeigt, aber dennoch haben sich auch im Stadtbereich, insbesondere auf dem Friedhof Friedrichsthal, zurzeit neue Nester gebildet, die entfernt werden müssen bzw. in deren Bereich das Umfeld abgesperrt wird.

Auch bestehen trotz Beseitigung der Nester die Gefahren durch die durch den Wind herumgetragenen Raupenhaare fort. Die Raupen tragen diese Haare in einem Abschnitt ihrer Entwicklung bis zur Verpuppung und der späteren Entwicklung zum Nachtfalter. Der Wind kann diese Raupenhaare über mehrere hundert Meter weitertragen. Das Stadium, in dem die Raupenhaare abbrechen, ist in der Regel Ende Juni vorbei, die in der Natur befindlichen Raupenhaare setzen sich aber fest und werden auch durch Regen nur bedingt entfernt.

Daher wird im Bereich von Eichenbäumen derzeit verstärkt um Aufmerksamkeit gebeten. Vorsorglich sollte man auf den befestigten Wegen verbleiben und Wiesenbereiche im Bereich von Eichenbäumen meiden. Bei Kontakt mit den Raupen bzw. den Gifthaaren oder bei Erkennen der beschriebenen Symptome sollte man. einen Arzt aufsuchen. Auch auf Hunde sollte man beim Ausführen achten, da die Raupenhaare auch das Tier verletzen können!