Gerade ging die Ausstellung „Fluss des Lebens“ im Salzbrunnenhaus zu Ende. Bereits am 17. April war die Vernissage, die mit rund 30 Besucherinnen und Besuchern sehr gut besucht war. Ausgestellt hatte Margarete Petri. Die 84-Jährige selbst sagte: „Fluss des Lebens. Niemand kennt seinen Lauf. Ich hätte nicht zu träumen gewagt, dass ich in meinem Alter noch einmal im Salzbrunnenhaus meine Bilder zeigen dürfte wie 1999.“ Seinerzeit waren die Verbindungen zur Sulzbacher vhs gekommen, als sie in der Volksbank an einer Gemeinschaftsausstellung teilnahm. Der ehemalige Leiter der Einrichtung, Dr. Staerk, hatte sie daraufhin für eine Ausstellung im Salzbrunnenhaus eingeladen. Im Anschluss belegte die frühere Angestellte des Fernmeldeamtes zahlreiche vhs-Kurse, unter anderem bei Hans-Willi Scherf, Ilse Lackas, Th. Fischer und Bijan. 2005 folgten weitere Ausstellungen im Salzbrunnenhaus sowie in Dudweiler, Saarbrücken, Stuttgart, Homburg, Bad Bergzabern.
Ihre Gemälde sind lebendige Reisen durch Farben, Formen und Emotionen. Mit Öl und Acryl probiert Sie sich aus und entfaltet sich vom Abstrakten bis zum Gegenständlichen und malt von kraftvollen, großformatigen Kompositionen bis zu stilleren, poetischen Aquarellen. Sie bringt dabei ein facettenreiches Panorama hervor, wie das Leben selbst - zwischen Höhen und Tiefen, Verlust und Freude, Energie und Ruhe. Zur Vernissage hielt Bürgermeister Michael Adam ein Grußwort und Silke Kuhn steuerte eine Laudatio bei. Durch den Abend hatte in ihrer ersten öffentlichen Veranstaltung die neue vhs-Leiterin Vienna Gebhardt geführt. Gemeinsam mit dem Sektempfang und gesponserten Brezeln der Künstlerin selbst waren sowohl die Laudatio als auch die Ausstellung danach jeweils eine runde Sache.