Zum diesjährigen Tag des Baumes haben Kinder der evangelischen Kita Regenbogen am Freitag vergangener Woche gemeinsam mit Bürgermeister Michael Adam und Klimaschutzmanager Jan Henning im Salinenpark symbolisch eine Moorbirke gepflanzt. Dies war nicht der erste Baum, der im Salinenpark anlässlich dieses Tages gepflanzt wurde. Bereits 2012 wurde im Stadtpark eine Flatter-Ulme auf die Grünfläche unter die Brücke des Autobahnzubringers gesetzt und 2019 kamen zwei weitere Bäume dazu. Nun bekam in diesem Jahr eine Moorbirke unterhalb des Spielplatzes ein neues Zuhause. Die Moorbirke ist „Baum des Jahres 2023“. Es ist eine eurosibirische Baumart, die über große Teile von Europa und Sibirien bis zum östlichen Schwarzmeergebiet und dem Kaukasus verbreitet ist. Sie erreicht eine Höhe von bis zu 25 Metern und wächst bevorzugt auf feuchten und moorigen Böden. Damit ist der Standort im Salinenpark in der Nähe des renaturierten Sulzbach hervorragend für diese Art geeignet.
Bürgermeister Michael Adam begrüßte zur Pflanzaktion die Landtagsabgeordnete Anja Wagner-Scheidt, einige Stadtratsmitglieder sowie die Kindergartenkinder und ihre Erzieherinnen. „Ihr könnt in Zukunft zuschauen wie der Baum wächst und euren Eltern bei einem Spielplatzbesuch erzählen, dass ihr den Baum gepflanzt habt“, so Adam unter Bezugnahme darauf, dass der Kindergarten sich in Sichtweite zu dem Standort des Baumes befindet.
Die Mädchen und Jungen nahmen beherzt Schaufel und Gießkanne in die Hand und legten mit Unterstützung des Bürgermeisters los. Schnell wurde das Loch um den Baum mit Erde gefüllt und der Boden mit Wasser aus der Gießkanne gut genässt. Die Kinder hatten sichtlich Spaß beim „Schaufeln und Gießen“. Mit ihren Gummistiefeln und Matschhosen gut ausgerüstet, konnte Ihnen auch der einsetzende Nieselregen die Freude daran nicht nehmen.
Das Pflanzen eines Baumes anlässlich des „Tag des Baumes“ hat seinen Ursprung vor 71 Jahren, genau am 25. April 1952. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hatte diesen Festtag in Deutschland initiiert. In Sulzbach ist es zwischenzeitlich zu einer guten, alten Tradition geworden. In den vergangenen Jahren wurden bereits verschiedene Baumarten an unterschiedlichen Orten gepflanzt.