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Sulzbacher Umschau
Ausgabe 2/2020
Seite 2
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Neujahrsempfang 2020 der Stadt Sulzbach

Zum traditionellen Neujahrsempfang der Stadt begrüßten Bürgermeister Michael Adam und seine Frau Stefanie Tesch-Adam, gemeinsam mit den Beigeordneten Mary-Rose Bramer, Marliese Stay und Frank Mayer, mehr als 300 geladene Gäste im Festsaal der Aula. Für alle hatte Schornsteinfegermeister Peter Kniescher einen kleinen Glücksbringer. Und für alle Gäste gab es einen bebilderten Rückblick auf das Jahr 2019 in gedruckter Form.

Für den im vergangenen Jahr wiedergewählten Bürgermeister Michael Adam war dieser Neujahrsempfang ein kleines Jubiläum. „Ich darf zum zehnten Mal als Bürgermeister mit Ihnen gemeinsam für das vergangene Jahr Bilanz ziehen und die Zukunftsaufgaben formulieren“, erklärte Adam zu Beginn seiner Neujahrsansprache. Herzliche Willkommensgrüße richtete der Verwaltungschef an Catherine Robinet, die Generalkonsulin der Republik Frankreich im Saarland. Für sie steht in diesem Jahr ein Wechsel an.

Dank an französische Generalkonsulin

Sie wird aus dem Saarland weggehen. Adam nutzte die Gelegenheit, und dankte der Generalkonsulin, dass sie sich während ihrer Zeit im Saarland mit großem Engagement in die Frankreich–Aktivitäten von Sulzbach eingebracht habe und betonte: „Sie waren für uns eine stets verlässliche und gute Unterstützerin.“

In seinem Rückblick auf das politische Jahr erinnerte der Verwaltungschef, dass die Sulzbacher Bürgerinnen und Bürger acht politischen Richtungen in den Stadtrat gewählt hätten. Dankbar zeigte sich Adam, dass die Wählerinnen und Wähler bei der Bürgermeisterwahl ihm den Auftrag erteilt hätten, die Verwaltung in den nächsten Jahren weiter zu führen und die Zukunftsthemen der Stadt in die Hand zu nehmen. Einen Auftrag, den er sehr gerne angenommen habe.

Das Machbare und Sinnvolle tun

In den Mittepunkt seiner Rede stellte Michael Adam das Thema „Nachhaltigkeit“. Für die Kommunen gelt hier das Motto: Das Machbare und Sinnvolle herausfinden und nicht in Aktionismus oder „Verboteritis“ verfallen. So soll nach seinen Angaben im Sportzentrum Mellin in diesem Jahr mit der energetischen Verbesserung der Außenfassade, die schon vor Jahren begonnene Sanierung fortgesetzt werden. Weiterhin sollen an der Waldschule in Altenwald Fenster und Dächer und auch die Fassaden erneuert werden.

Als wichtige Zukunftsaufgaben bezeichnete Adam den Hochwasserschutz und die Renaturierung von Flächen. Hierbei sei die Zusammenarbeit mit der RAG Montan Gesellschaft und der Landschaftsagentur Plus einer der Erfolgsfaktoren. So sei der fertiggestellte Salinenpark ein allseits beachtetes Vorzeigeprojekt geworden. Die Arbeiten zur Renaturierung des ehemaligen Freibadgeländes liefen derzeit. Mit der Waldwerkstatt und beim Kinderferienprogramm sei die Stadt im Bereich Waldpädagogik sehr erfolgreich. Auch das Thema Finanzen sprach der Bürgermeister an. Hier stellte Adam erfreut fest, dass es der Verwaltung in 2017 und 2019 gelungen sei, trotz der ursprünglich geplanten Defizite deutliche Überschüsse zu erwirtschaften. Allerdings müsse die Stadt den eingeschlagenen Weg der Haushalts-Konsolidierung konsequent weiter gehen.

Investitionen in Bildung unserer Kinder

Dennoch wolle man weiter sinnvoll investieren, zum Beispiel in die Bildung. So gehe es in diesem Jahr weiter mit dem Umbau und der Erweiterung der Pestalozzischule in Neuweiler zu einer modernen und zeitgemäßen Kindertagesstätte. Zudem sei Anfang des Jahres die Wiedereröffnung des Kindegartens in Schnappach mit zwei Gruppen geplant. An den beiden Grundschulen soll nach Angaben von Adam der Digitalpakt umgesetzt werden.

In 2020 sollen für die Sanierung und Unterhaltung von Straßen 525.000 Euro und für die Gehwege 100.000 Euro ausgeben wolle. Die 2016 begonnene Sanierung der Kinderspielplätze in der Stadt werde auch 2020 fortgeführt. Vorgesehen seien hierfür 90.000 Euro - 70.000 für neue Geräte und 20.000 für Unterhaltungsmaßnahmen. So bekomme der Spielplatz an der Waldschule einen neuen Spielturm, der Platz in Schnappach eine neue Rutsche. Zudem würden die Spielplätze in der Rudolf-Malter-Straße und An der Menage neu gestaltet. In der Begegnungsstätte Kompass wolle die Stadt gemeinsam mit der Caritas das Projekt „Brückenangebote“ angehen. Adam nutzte die Gelegenheit und dankte Monique Broquard und Peter Bastian herzlich für ihre bisherige hervorragende Beratungsarbeit im Kompass. Dank sagte Adam auch dem Team der Tafel und der Vereinigten Volksbank für die großzügige Unterstützung der Einrichtung.

Dank an Ehrenamtliche und Hilfsorganisationen

Ein großes Lob für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle andere zollte der Verwaltungschef auch allen Sulzbacher Vereinen und den Hilfsorganisationen in der Stadt. Er betonte: „Eine Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn Menschen sich für andere einsetzen.“ Auch in 2020 könnten sie alle mit der Unterstützung der Stadt rechnen.

Und schließlich kündigte Adam unter großem Applaus der Gäste an, dass die Stadt mit verstärkten Kontrollen das Problem der illegalen Müllablagerungen angehen werde.

Nach dem offiziellen Teil überbrachten die Sulzbacher Sternsinger den Gästen die besten Segenswünsche für das neue Jahr.

Erstmal führte Stefanie Bungart-Wickert durch den Abend. Sie erledigte diese Aufgabe auf charmante Art und Weise. Mitglieder der Ka-Ju-Ka Hühnerfeld kümmerten sich um die Bewirtung der Gäste. Die musikalische Umrahmung des Neujahrsempfangs übernahm diesmal der „ELSCH“-Chor des Theodor-Heuss-Gymnasiums unter der Leitung von Marie-Luise Keller-Sandner.

Die komplette Neujahransprache von Bürgermeister Michael Adam finden Sie auf der Homepage der Stadt Sulzbach.

www.stadt-sulzbach.de