Mit zahlreichen Gesprächen, spannenden Einblicken und einer großen Beteiligung aus der Bürgerschaft ist die inzwischen 16. Sommertour von Bürgermeister Michael Adam erfolgreich gestartet. Rund 25 interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Mitglieder des Stadtrates begleiteten den Bürgermeister an den ersten drei Tourtagen jeweils und nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über aktuelle Projekte, Einrichtungen und Unternehmen zu informieren sowie mit Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.
Den Auftakt bildete der Besuch der Kindertagespflege „Glückskinder“ am Markt. Bürgermeister Michael Adam erinnerte daran, dass er die Räumlichkeiten bereits zur Eröffnung am 31. Januar 2026 besucht und damals versprochen hatte, wiederzukommen. Dieses Versprechen löste er nun ein. Die von den Schwestern Julia Popov und Sarah Munkelt geführte Kindertagespflege betreut Kinder im Alter von null bis drei Jahren in zwei Kleingruppen. Derzeit werden dort neun Kinder betreut, gleichzeitig stehen bereits 17 Familien auf der Warteliste – ein deutliches Zeichen für den hohen Bedarf an Betreuungsplätzen. Das Konzept orientiert sich an der Montessori-Pädagogik sowie am saarländischen Bildungsprogramm. Im Mittelpunkt stehen die individuelle Förderung der Kinder, die Stärkung ihrer Selbstständigkeit sowie ein wertschätzendes und geborgenes Miteinander. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Alltags ist die gesunde Ernährung: Für die Kinder wird täglich frisch gekocht.
Im Anschluss informierten die Innenstadtmanagerinnen Lisa Maria Nieder und Rebecca Bösch gemeinsam mit Peter Schwarz sowie Stadtplaner Eric Thielgen auf dem Ravanusaplatz über das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) und die geplante Umgestaltung des Ravanusaplatzes sowie des unteren Marktes. Die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, Fragen zu den Planungen zu stellen und sich über die nächsten Schritte der Innenstadtentwicklung auszutauschen.
Die dritte Station führte die Sommertour in das Haus Agora. Das Gebäude, das früher als Fotoatelier und später als Standort einer häuslichen Krankenpflege genutzt wurde, entwickelt sich derzeit zu einem offenen Atelier- und Begegnungsort für Kunst und Kultur. Künstler Jonas Schneider stellte gemeinsam mit weiteren freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern das Konzept vor. Obwohl für die Umgestaltung bis zur geplanten Eröffnung nur wenig Vorlaufzeit blieb, laufen die Arbeiten mit Hochdruck. Nach der Fertigstellung soll ein Tag des offenen Ateliers stattfinden, bei dem Interessierte die neuen Räumlichkeiten kennenlernen können. Besonders erfreut zeigte sich Jonas Schneider über die zentrale Lage des Hauses in unmittelbarer Nähe zur Sulzbacher Innenstadt, die den Austausch mit der Bürgerschaft erleichtern und das kulturelle Angebot weiter bereichern soll.
– Fortsetzung im Innenteil –