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Sulzbacher Umschau
Ausgabe 29/2026
Thema der Woche
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Woche 2 der Sommertour 2026 von Bürgermeister Michael Adam

 

Bürgermeister Michael Adam beendet zweite Woche der Sommertour mit abwechslungsreichem Programm

Im Rahmen des dritten Tages seiner diesjährigen Sommertour besuchte Bürgermeister Michael Adam die NOWEDA-Niederlassung in Friedrichsthal. Betriebsleiter Michael Schilke führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch den Pharmagroßhandelsstandort und erläuterte die komplexen Abläufe der Arzneimittellogistik. Die Besucher erhielten dabei einen Einblick in die Versorgungskette, die dafür sorgt, dass Apotheken in einem Umkreis von rund 150 Kilometern zuverlässig mit Medikamenten beliefert werden.

Die NOWEDA – der Name steht ursprünglich für „Nordwestdeutsche Apothekergenossenschaft“ – wurde 1939 gegründet und ist heute eine der größten Apothekergenossenschaften Deutschlands. Als genossenschaftlich organisiertes Unternehmen gehört sie den Apothekerinnen und Apothekern selbst und betreibt bundesweit 23 Niederlassungen. Der Standort in Friedrichsthal gehört seit der Übernahme der früheren Kapferer-Niederlassung im Jahr 2008 zum Unternehmen und beschäftigt heute rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Am Standort werden täglich zwischen 60 und 80 Paletten Wareneingang kommissioniert. Externe Fahrer beliefern die Apotheken tagsüber fünfmal im Zwei-Stunden-Takt, ergänzt durch eine weitere nächtliche Auslieferung. Dadurch wird eine schnelle und zuverlässige Arzneimittelversorgung der Region gewährleistet.

Der Bürgermeister nutzte den Besuch bewusst, um auf die besondere Bedeutung der NOWEDA für die Daseinsvorsorge hinzuweisen. Gerade in Krisen- und Katastrophenfällen komme dem pharmazeutischen Großhandel eine zentrale Rolle zu, um die Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Medikamenten sicherzustellen. Wie groß das Interesse an der Arbeit des Unternehmens war, zeigte sich während der Besichtigung: Zahlreiche Fragen der Besucherinnen und Besucher an Betriebsleiter Schilke unterstrichen die große Aufmerksamkeit und den beeindruckenden Eindruck, den der Standort hinterließ.

Der vierte Tag läutete nicht nur den Beginn der zweiten Woche der Sommertour ein, sondern markierte auch gleichzeitig das „Berschfeschd“. Dieses begann mit einer Vorführung des „neuen Schmuckstücks der Stadt“, wie es der Bürgermeister ausdrückte. Auf dem Baubetriebshof in Hühnerfeld hatten sich erneut fast 30 Besucherinnen und Besucher eingefunden, um die Kehrmaschine unter die Lupe zu nehmen, die zum Jahreswechsel innerhalb des Stadtreinigungskonzeptes angeschafft wurde. Thomas Schwender ist einer der Mitarbeiter, die extra für das Fahren und die ordnungsgemäße Bedienung der „Kehr Force One“ eingestellt wurden. Er ging sehr gerne auf die zahlreichen Fragen der interessierten Bürgerinnen und Bürger ein und führte die verschiedenen Kehrbesen vor. Nach Erfahrungswerten, die gerade gesammelt werden, soll ein Reinigungsintervall für Sulzbach und die Stadtteile erstellt werden und so die Kehrmaschine regelmäßig die Straßen reinigen.

Bereits zuvor hatten der Leiter des Baubetriebshofes, Olaf Godyniak, sowie sein Stellvertreter, Thomas Kasubke, auf die immer weiter zunehmende illegale Müllablagerung innerhalb der Stadt aufmerksam gemacht. Würde der gesamte illegale Müll in haushaltsübliche 240-Liter-Mülltonnen umgefüllt werden, und würde man diese Mülltonnen nebeneinanderstellen, wäre dies eine Strecke von circa 2,5 Kilometern, also etwa vom Baubetriebshof bis zur Musikschule. Jährlich würden zudem mehr als 400 illegal abgelagerte Altreifen durch die Stadt entsorgt.

Der nächste Zwischenstopp an Tag vier lag in Schnappach. Dort schaute sich die Gruppe den Baufortschritt der Kita an – und der konnte sich mehr als sehen lassen. Architekt Max Munkel vom Architekturbüro ABMP aus Freiburg sowie Kuno Fontaine als Bauleiter vor Ort gingen auf den Stand der Dinge ein und luden auch zur Innenbesichtigung ein. Ein guter Teil der Innenwände ist nun bereits verspachtelt sowie verputzt und alle Fenster sind eingesetzt. Die Arbeiten an der Außenanlage sind für September geplant. Die Kita erhält eine Fassade aus Fichtenholz, zwei Wärmepumpen und eine Photovoltaikanlage auf einem extensiv begrünten Dach. Wenn alles so glatt weitergehe wie bisher, so Max Munkel, könne die Kita Anfang kommenden Jahres aller Voraussicht nach in den Betrieb gehen. Dann stehen auch 19 Parkplätze statt der eigentlich erforderlichen fünf zur Verfügung.

– Fortsetzung im Innenteil –