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Sulzbacher Umschau
Ausgabe 36/2026
Informationen aus der Stadt
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Sulzbachs Vereine zeigen, was sie bewegen

 

Wenn sich rund um das Salzbrunnen-Ensemble Technik, Tanz, Theater, Sport und soziales Engagement begegnen, wird schnell deutlich, wie vielfältig das Vereinsleben einer Stadt sein kann. Beim „Vereinsfest“ präsentierten 15 Sulzbacher Vereine ihre Arbeit und kamen mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch. Die Veranstaltung war Teil der Festwoche zum 80-jährigen Bestehen der Stadtrechte.

Schon beim Rundgang gab es einiges zu entdecken. Besonders eindrucksvoll ging es beim THW zu: Der Ortsverband zeigte nicht nur verschiedene Einsatzmöglichkeiten seiner technischen Ausstattung, sondern ließ Besucher auch bei einer praktischen Übung mit Hebekissen zusehen. Dabei wurde ein THW-Fahrzeug mithilfe der mit Luft gefüllten Kissen angehoben – eine Technik, die im Einsatz beispielsweise genutzt werden kann, um schwere Trümmerteile auseinanderzubewegen.

Für einen besonderen Blickfang sorgte zudem die THW-Jugend. Die Nachwuchskräfte bauten eine Da-Vinci-Brücke auf. Das Besondere daran: Die Konstruktion kommt ohne Nägel, Schrauben oder Klebstoff aus. Stattdessen halten sich die einzelnen Holzelemente durch ihre spezielle Anordnung und gegenseitige Verzahnung selbst. Das Prinzip geht auf Leonardo da Vinci zurück und zeigt anschaulich, wie sich Stabilität allein durch geschickte Konstruktion erzeugen lässt. Für die Jugendlichen war der Aufbau nicht nur eine praktische Herausforderung, sondern zugleich eine anschauliche Demonstration von Teamarbeit und technischem Verständnis.

Auch abseits des THW wurde deutlich, wie unterschiedlich die Schwerpunkte der teilnehmenden Vereine sind. Der Kneipp-Verein gab Einblicke in sein umfangreiches Angebot rund um Bewegung, Gesundheit und Entspannung. Von Yoga und Pilates über Gymnastik und Aqua-Fitness bis zu Wanderungen und Tanz reicht das Spektrum des mitgliederstärksten Vereins der Stadt.

 

Die Dorf-Interessengemeinschaft Altenwald zeigte wiederum, wie wichtig Vereine für das gesellschaftliche Leben in den Stadtteilen sind. Gerade dort, wo die Zahl der Vereine zurückgeht, übernimmt die DIG mit Veranstaltungen und Festen eine wichtige Rolle für das Miteinander.

Kulturell wurde es beim Theaterverein Bühnenreif Saar. Das Ensemble stellte seine Vereinsarbeit vor und machte zugleich neugierig auf das nächste größere Projekt. Im Frühjahr soll Georges Feydeaus Verwechslungskomödie „Floh im Ohr“ auf verschiedenen Bühnen im Saarland zu sehen sein. Erste Ausschnitte sollen bereits im November einen Vorgeschmack auf die Produktion geben.

Auch soziale Themen fanden ihren Platz. Die Initiative StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt – informierte über ihre Arbeit und darüber, wie Nachbarschaften für das Thema Partnerschaftsgewalt sensibilisiert werden können. Der VdK stellte seine Angebote und sein Engagement für Menschen mit unterschiedlichen sozialen und gesundheitlichen Herausforderungen vor.

Für Familien und Kinder gab es ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Basteln, Malen, Schminken, Kinderyoga, Sackloch, Dosenwerfen und weitere Geschicklichkeitsspiele ergänzten das Programm.