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Sulzbacher Umschau
Ausgabe 48/2019
Informationen aus der Stadt
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Sulzbach und Friedrichsthal – wie geht man mit der Starkregenproblematik um

Zentrale Informationsveranstaltung im Friedrichsthaler Rathaus

Die Städte Friedrichsthal und Sulzbach hatten am 13.November bei einer gemeinsamen Informationsveranstaltung im Rathaus der Stadt Friedrichsthal die interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Thema Starkregen informiert. Anlass zur Erstellung der dabei vorgestellten Starkregenschutzkonzepte waren die Starkregenereignisse, die die beiden Kommunen vor allem im Mai 2016 getroffen hatten.

Neben vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern konnten die Bürgermeister Rolf Schultheis, Friedrichsthal, und Michael Adam, Sulzbach, als Referenten die Vertreter der beiden Büros begrüßen, die das Konzept im Auftrag des Entsorgungs-Zweckverbandes Friedrichsthal und der Stadt Sulzbach erstellt hatten. Finanzielle unterstützt wurde die Untersuchung der Büros vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, als dessen Vertreter Harry Scheer ebenfalls an der Versammlung teilnahm. Auch waren viele ehrenamtliche Helfer der Hilfsdienste beider Kommunen zugegen, denen die Bürgermeister nochmals für die Hilfe in der Zeit der Starkregenereignisse besonderen Dank aussprachen. Fachkundig moderiert wurde die Veranstaltung von Simone Stöhr, Geschäftsführerin des Entsorgungszweckverbandes Friedrichsthal.

Nach einer Einführung von Frau Stöhr in die Thematik und Problematik der Starkregenereignisse, hatten zunächst Bürgerinnen und Bürgern beider Kommunen die Gelegenheit, über ihre eigenen Erfahrungen mit Starkregen zu berichten.

Nach diesen Rückmeldungen stellte Jörg Kirsch vom Büro ingGis die Ergebnisse der Starkregenschutzkonzepte für die beiden Kommunen vor. Danach erörterten Mitarbeiter der beiden Kommunen die Starkregenereignisse im jeweiligen Stadtgebiet. Sie stellten aktuelle und geplante städtische Maßnahmen gegen Starkregen vor und machten das Angebot, Hausbesitzerinnen und -besitzer über technische Vorrichtungen zum Schutz ihrer Gebäude vor Überflutung in einem persönlichen Termin zu informieren.

Ob das eigene Grundstück gefährdet ist, kann ebenfalls mit der vorgestellten Starkregengefahrenkarte überprüft werden. Diese Karten werden in Kürze auf den Internetseiten der beiden Kommunen bereitgestellt.