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Grafschafter Zeitung
Ausgabe 10/2026
Kinder- und Jugendbüro
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MODS Schultour gestartet

Jugendliche setzen sich beim Fotoworkshop damit auseinander, welche Themen für sie politisch wichtig wären

Jugendpolitische Bildung auch mit dem Kinder- und Jugendbüro der Gemeinde Grafschaft

KREIS AHRWEILER. Drei Wochen vor der Landtagswahl startete im Kreis Ahrweiler die ModS-Tour der AG Offenen Jugendarbeit. Hinter ModS verbirgt sich der Slogan: Mobil der Stimmen. Dieses Mobil tourt immer dann durch die weiterführenden Schulen des Kreises, wenn Wahlen bevorstehen.

In diesem Jahr sind die teilnehmenden Jugendeinrichtungen neben dem Kinder- und Jugendbüro der Gemeinde Grafschaft das proBüro für Jugendarbeit aus Altenahr, das Hot Sinzig, das Büro für Jugendpflege und kommunale Gleichstellung der VG Brohtal, das Generationenbüro der VG Adenau und die OKUJA aus Bad Neuenahr- Ahrweiler.

Seit Ende letzten Jahres bereiten die Hauptamtlichen Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit gemeinsam die Schultour vor. Ziel ist es, mit jungen Menschen ab Klasse 9, kreativ und lebendig zum Thema Politik und im Speziellen „Landtagswahl 2026“ ins Gespräch zu kommen.

Wie bereits in den Vorjahren sind wieder vielfältige und informative Workshops entstanden, die die SchülerInnen einladen, sich interaktiv mit den Themen: „Parteien und Politiker/ Wenn ich in der Politik wäre, was wären meine Themen/ “ auseinanderzusetzen. Neben den Workshops erwarten alle Schülergruppen, die besucht werden, nach einem kleinen Film zur Einstimmung auf das Thema des Weiteren ein Quiz mit Fragen rund um die Wahl.

„Durch die vielen Besuche in den unterschiedlichen Schulen, kann wertvolle Aufklärung und Sensibilisierung der SchülerInnen stattfinden“, erläutert Jugendpflegerin Tina aus der Gemeinde Grafschaft.

Der Abschluss jeder Einheit, die zwei Schulstunden umfasst, bildet jeweils ein kurzes Planspiel. Hierbei schlüpfen die SchülerInnen in die Rolle von Abgeordneten. Zuvor können sie per Abstimmung das Thema mitbestimmen, über das debattiert wird. Zur Auswahl stehen die Themen: „Wahlen ab 16“, „Handyverbot an Schulen“ und „KI – Verbot an Schulen“. Nachdem sich die Jugendlichen überlegt haben, ob sie beim ausgewählten Thema persönlich dafür oder dagegen sind, haben sie die Gelegenheit, sich über die Haltungen der Parteien zu informieren. Anschließend wird debattiert, bevor das Gremium zur Abstimmung kommt.

Dies bildet dann auch gleichzeitig den Endpunkt des jeweiligen Besuches in den Schüler*innengruppen.

Die Feuertaufe am Peter Joerres Gymnasium am ersten Tag der Tour ist gelungen, alle Beteiligten freuen sich bereits auf die noch ausstehenden Besuche an den Schulen von Adenau bis Sinzig.