Stolz präsentieren die Kinder ihre eingepflanzten Baumsetzlinge wie Buchen, Eichen, Nadelbäume
RINGEN. Im Rahmen der diesjährigen Kinderrechteprojekte, bei der das Land Rheinland-Pfalz den Fokus auf den Umweltschutz legt, haben sich Jugendpflegerin Tina und der gemeindliche Förster ein Projekt überlegt, das auf einen längeren Zeitraum angesetzt ist und zwar das Einpflanzen und Pflegen von Baumsetzlingen.
In der vergangenen Woche startete das Projekt in der Grundschule Ringen. Zunächst mit einem theoretischen Input, bei dem Tina mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse erläuterte welche Rolle Bäume im Ökosystem übernehmen und wie lebensnotwendig sie sind. Bei einigen Informationen wie zum Beispiel der Kraft der Bäume beim Herunterkühlen der Luft, mussten die Kinder sehr staunen.
Im Anschluss ging es an den praktischen Teil des Projektes, das eigentliche Einpflanzen der Baum Pflänzchen, die der Förster besorgt hatte.
Zunächst legte jeder eine ca. 3 cm hohe Schicht Ästchen unten in den Topf. Dies soll verhindern, dass die Wurzeln anfangen zu faulen, sollte mal zu viel Wasser im Topfuntersetzer stehen bleiben. Denn nicht jede Baumart kann das vertragen, wenn die Erde zu feucht ist. Im Folgenden wurde die Pflanze dann in den Tontopf eingetopft und der Zwischenraum zwischen Topf und Wurzel schonend mit der Erde aufgefüllt und leicht angedrückt.
Damit war der praktische Teil des Eintopfens abgeschlossen und die Kinder konnten sich im Werkraum beim zweiten praktischen Teil mit Thomy, dem Weltenbummler an Feile und Schleifpapier austoben, um eine tierischen Blumenstecker zu gestalten. Mit viel Sorgfalt arbeiteten alle mit Schutzbrille und Werkzeugen an ihren Arbeitsplätzen. Nun haben die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe ihre Pflanze über den Sommer so zu pflegen, dass sie nach den Herbstferien im Wald in einer gemeinsamen Pflanzaktion mit der Parallelklasse ausgepflanzt werden kann.