Alexander Schlich und Tina Noack-Dziuk als Forumsreferenten in Mainz
GRAFSCHAFT. Bereits seit vielen Jahren sind die Hauptamtlichen Fachkräfte der Offenen Kinder- und Jugendarbeit des Kreises Ahrweiler in der so genannten AG Offenen Jugendarbeit zusammengeschlossen, vernetzen sich, planen gemeinsam Aktionen.
Neben bewährten Projektreihen wie die kreisweiten Jugendkulturtage, die im dreijährigen Rhythmus stattfinden, wurde im Jahr 2025 erstmalig eine Aktionswoche durchgeführt unter dem Motto: „nature vibes – entdecke die Welt vor deiner Haustür“.
Im Februar erhielt die AG Offene Jugendarbeit für dieses Format den Nachhaltigkeitspreis des Landes Rheinland – Pfalz, der durch Staatssekretär Littig übereicht wurde. Wenig später erreichte das Team die Anfrage aus Mainz, beim Kinderrechtefachtag im Mai ein Forum zum Thema „Nachhaltigkeit in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit“ zu gestalten.
Dieser Einladung kamen die beiden Sprecher*innen Alex Schlich der VG Adenau und Tina Noack-Dziuk der Gemeinde Grafschaft gerne nach.
Ausgangspunkt für die Fachtagung mit dem Titel „Gemeinsam für morgen – Kinderrechte sichern, Umwelt schützen“ ist der General Comment Nr. 26 der UN-Kinderrechtskonvention, der das Recht von Kindern auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt hervorhebt. An den Folgen der globalen Klimakrise – von Hitzeextremen über Überschwemmungen bis hin zu gesundheitsgefährdender Luftverschmutzung – leidet besonders die junge Generation. Der Fachtag möchte diese Herausforderungen sichtbar machen und gleichzeitig aufzeigen, welche Verantwortung Staat, Institutionen und Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe tragen, welche Handlungsmöglichkeiten bestehen und welcher Beitrag geleistet werden kann, um die nachfolgende Generation zu schützen.
15 Teilnehmer*innen nahmen am Mittag am Forum der beiden Hauptamtlichen Fachkräfte des Kreises Ahrweiler teil. Herr Schlich und Frau Noack-Dziuk beantworteten nach Präsentation der Projektidee alle Fragen, erarbeiteten mit der Gruppe darüber hinaus ebenfalls weitere spannenden Ideen für Projekte mit diesem Themenschwerpunkt, aber auch Möglichkeiten, den Geist der Nachhaltigkeit stärker in die alltägliche Arbeit zu implementieren.
Die beiden Hauptamtlichen bewerteten die Chance, im Rahmen eines Fachtages ein solches Forum zu leiten als Wertschätzung der geleisteten Arbeit und freuten sich darüber, dass die Arbeit vor Ort im Landkreis wahrgenommen wird.