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Grafschafter Zeitung
Ausgabe 24/2026
Kinder- und Jugendbüro
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Besuch auf dem Erdbeerfeld der Familie Ulrich

Stolz zeigen die Kinder ihre selbst gepflückten Früchte

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Besuch auf dem Erdbeerfeld der Familie Ulrich

 

Kinderrechteprojekt an der Grundschule Ringen

RINGEN. Im Rahmen des diesjährigen Kinderrechteprojekts des Kinder- und Jugendbüros Grafschaft bei der Klasse 1 der Grundschule Ringen ging es um die Bedeutung von Regionalität und Saisonalität bei der Ernährung.

Zu Beginn des Projekts erhielten die Kinder zunächst eine kurze Auffrischung zu den wichtigsten Kinderrechten. Dabei wurde gemeinsam besprochen, welche Rechte Kinder haben und warum diese für ein gutes und sicheres Aufwachsen so wichtig sind. Anschließend leitete Jugendpflegerin Tina zum diesjährigen Schwerpunkt über: dem Recht auf eine gesunde Umwelt und dem verantwortungsvollen Umgang mit unserer Natur.

Im Mittelpunkt stand dabei das Thema Regionalität und Saisonalität von Lebensmitteln. Mithilfe einer kindgerechten PowerPoint-Präsentation lernten die Schülerinnen und Schüler, welches Obst und Gemüse zu welcher Jahreszeit in Deutschland wächst. Gemeinsam wurde erarbeitet, warum es für die Umwelt problematisch ist, beispielsweise im Winter Erdbeeren zu essen, wenn diese über weite Strecken transportiert oder unter hohem Energieaufwand angebaut werden müssen.

Der praktische Teil des Projekts führte die Klasse anschließend zum nahegelegenen Erdbeerfeld der Familie Ulrich. Dort wurden die Kinder herzlich von Steffi Ulrich empfangen, die spannende Einblicke in den Anbau von Erdbeeren gab. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie viel Arbeit und Pflege hinter dem Anbau steckt und worauf bei regionalen Lebensmitteln geachtet werden muss. Natürlich durfte anschließend auch selbst geerntet und reichlich genascht werden – ein besonderes Highlight für die Kinder.

Zum Abschluss des Besuchs zeigte Steffi Ulrich der Klasse noch ein Feld, das erst in diesem Frühjahr neu eingepflanzt worden war. So konnten die Kinder unmittelbar erleben, wie Erdbeerpflanzen wachsen und wie lange es dauert, bis Früchte geerntet werden können.

Einige Tage später besuchte Jugendpflegerin Tina die Klasse erneut, um das neu gewonnene Wissen zu vertiefen. Mithilfe eines kleinen Quiz rund um Regionalität und Saisonalität konnten die Kinder zeigen, was sie gelernt hatten. Tina zeigte sich begeistert darüber, wie viele richtige Antworten die Schülerinnen und Schüler auf ihren kleinen Tafeln notierten.

Das Kinderrechteprojekt machte deutlich, dass Kinderrechte und Umweltschutz eng miteinander verbunden sind – und dass bereits die Jüngsten lernen können, wie wichtig nachhaltiges Handeln für ihre eigene Zukunft ist.