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Grafschafter Zeitung
Ausgabe 24/2026
Kinder- und Jugendbüro
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Workshop mit der Klasse 10 des Gymnasiums Calvarienberg

Arbeiten mit der Zukunft - Schüler*innen erstellen Vision Boards

 

Jugendpflegerinnen schauen gemeinsam mit Schüler*innen auf eine prägende Schulzeit

GRAFSCHAFT / CALVARIENBERG. Einen besonderen Workshop erlebte die Klasse 10 des Gymnasiums Calvarienberg gemeinsam mit den Jugendpflegerinnen Wiebke und Tina der Gemeinde Grafschaft. Im Mittelpunkt des Workshops standen die Themen „Wir als Klassengemeinschaft in den letzten 6 Jahren“, persönliches Miteinander sowie die Auseinandersetzung mit der eigenen Zukunft.

Ein erster Schwerpunkt lag auf einer Art Bestandsausnahme und der Frage nach der persönlichen Zukunftsplanung. Unter dem Motto „Wer bin ich eigentlich?“ beschäftigten sich die Jugendlichen mit ihren Stärken, Interessen und Wünschen. Dabei gingen sie auch der Frage nach, wo sie sich in drei Jahren sehen und welche Ziele und Visionen sie für ihr Leben haben.

Kreativ wurde es bei der Gestaltung individueller Vision Boards. Auf Plakaten hielten die Schülerinnen und Schüler ihre Zukunftsvorstellungen fest. Neben möglichen Berufswünschen fanden dort auch persönliche Lebensziele, Wünsche für die eigene Entwicklung sowie Reiseziele Platz, die sie in ihrem Leben gerne einmal besuchen möchten. Die entstandenen Vision Boards spiegelten eindrucksvoll die Vielfalt der Interessen und Träume der Jugendlichen wider. Im nächsten Schritt erhielten alle Schüler*innen einen eigenen Styroporkopf und versahen dieses mit ihrem Namen. Daraufhin waren alle Mitschüler*innen dazu aufgerufen, positive Feedbacks/ Rückmeldungen, Eigenschaften, die sie am anderen schätzen auf den Kopf zu schreiben.

Ende der 10. Klasse auf dem Gymnasium, kurz vor Auflösung des Klassenverbundes, ist auch der Moment, um innezuhalten und zu reflektieren wie die vergangenen Jahre gemeinsam waren. Hierfür hatten Wiebke und Tina einen Zeitstrahl vorbereitet, auf dem alle zunächst Klassenereignisse eingetragen haben wie Klassenfahrten, Lehrerwechsel, Ausflüge, usw. Im Folgenden konnten alle, die wollten, lustige und prägende Momente auf Herz Zettelchen notieren und ebenfalls zeitlich einsortieren.

Zum Abschluss des Workshops stand Teamarbeit im Vordergrund. In Kleingruppen erhielten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, aus Papier einen möglichst weit fliegenden Papierflieger zu bauen. Anschließend wurden die Flugweiten in einem kleinen Wettbewerb gemessen. Besonders spannend wurde es, wenn mehrere Flugzeuge die gleiche Weite erreichten: In diesem Fall entschied die Kreativität, mit der die Flieger verziert wurden über die Platzierung. Die Aufgabe sorgte für viel Spaß, förderte gleichzeitig die Zusammenarbeit innerhalb der Teams und bildete einen gelungenen Abschluss des Tages.

Die Jugendpflegerinnen der Gemeinde Grafschaft zogen ein positives Fazit. Der Workshop bot den Jugendlichen die Möglichkeit, sowohl die Gemeinschaft in ihrer Klasse zu stärken als auch einen Blick auf ihre persönlichen Ziele und Zukunftswünsche zu werfen. Die engagierte Mitarbeit und die Offenheit der Schülerinnen und Schüler machten den Workshop zu einer wertvollen Erfahrung für alle Beteiligten.