Reisegruppe Glühwürmchen vor ihrer letzten Paddeletappe
Schon mehr als Tradition war es, als zum Ende der ersten Ferienwoche eine Truppe vom Kinder- und Jugendbüro aufmachte Richtung Gießen an der Lahn.
Die Fahrt verlief reibungslos, die Boote waren schnell besetzt, Jugendpflegerin Tina gab eine kurze Einweisung und dann hieß es für die BetreuerInnen und Teilnehmenden in den Booten „learning by doing“.
Wobei viele erfahren Paddler dabei waren und schon genau wussten, was zu tun war. In diesem Jahr verlief die Fahrt auf Anhieb reibungslos, kaum Boote, die sich mal hier oder dort in einem Busch verirrten.
Niemand fuhr trocken Richtung Campingplatz. Für regelmäßige Abkühlung sorgten längere Schwimmstrecken, denn das Wetter zeigte sich am ersten Tag von seiner besten Seite.
Nach knapp fünf Stunden paddeln erreichte die Gruppe den Campingplatz in Wetzlar. Bei Sonnenschein beeilten sich alle, das Lager besonders schnell aufzubauen. Die letzten Kräfte wurden bei Fußball spielen, Feuer anheizen und Toben verbraucht. Nach dem Essen war dann noch reichlich Zeit, gemütlich am Feuer zu sitzen.
Während am nächsten Morgen die Busse an das Tagesziel gebracht wurden, machten die TeilnehmerInnen mit den übrigen Betreuern die Boote wieder startklar, bildeten teilweise neue Paddelteams und bequatschten die besten Strategien, um möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Bevor die Fahrt beginnen konnte, wurde am Betreuerboot von Tina und Christian noch schnell „Wilson“ befestigt, der tags zuvor aus dem Wasser gerettet wurde und fortan mitfuhr. Die Fahrt führte abwechslungsreich über Stromschnellen und Wasserrutschen sowie zahlreiche Schleusen, in denen mutige Schleuser kräftig angefeuerte wurden.
Die Strömung an der Ausstiegsstelle war dank niedrigem Wasserstand in diesem Jahr keine größere Herausforderung.
Das Lager war wieder erstaunlich schnell errichtet und neben Lagerfeuerromantik gab es ebenfalls Stockbrot und ein paar Runden „Werwolf“.
Wenige Stunden Schlaf hielten das Team in diesem Jahr davon ab, am nächsten morgen früh mit den Campingplatzroutinen zu beginnen. Des Weiteren freute sich die „Reisegruppe Glühwürmchen“ tatsächlich über einen bedeckten Himmel.
Alle genossen an diesem Tag insbesondere die Teilstrecken der Etappe, bei denen man durch die Strömung unterstützt wurde. Ein letztes Mal wurde trotz mäßigerem Wetter gebadet und auf dem letzten Kilometer erwischte die hinteren Boote dann tatsächlich auch noch einen Regenschauer, aber auch das tat der Stimmung keinen Abbruch.
Der größte Dank von Jugendpflegerin Tina Noack-Dziuk gilt einem super Betreuerteam. Ohne eine motivierte Truppe wäre diese Tour, bei der immer wieder Boote getragen, den ganzen Tag kräftig gepaddelt und Essen über dem offenen Feuer zubereitet wird, gar nicht möglich.
Dank an Max, Ian, Melvin, Henrike, Bennet, Felix und Christian.