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Grafschafter Zeitung
Ausgabe 31/2026
Vereine und Verbände
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10 Jahre "Bürgerhilfe Lantershofen"

Hinweis am Ortseingang auf die "Vernetzten Nachbarn"

 

LANTERSHOFEN. Aufgrund der vielen Einfamilienhäuser, zum Teil mit Sichtschutz, und der Nähe zur Autobahn für die schnelle An- und Abfahrt von Tätern wurden die Ortschaften der Grafschaft Anfang der 2010er Jahre zunehmend das Ziel von Einbrüchen.

Um dem entgegenzuwirken, gründete Elke Wolber 2014 in Esch die erste WhatsApp-Bürgerhilfe-Gruppe „Vorsicht, wachsamer Nachbar“. Bald danach entstanden weitere, untereinander vernetzte Gruppen auf der Grafschaft – erkennbar an entsprechenden Schildern am Ortseingang.

Nach einem Vortrag im „Forum Lantershofen“ durch die Polizei zum Thema „Wie kann man Einbrüchen vorbeugen“, erfolgte Mitte Juli 2016 die Gründung der WhatsApp-Gruppe „Bürgerhilfe Lantershofen“ durch den damaligen Ortsvorsteher Leo Mattuscheck und Hubertus Gussone (Mitarbeiter im „Weissen Ring“, zu dessen Aufgabengebiet neben dem Kriminalitätsopferschutz auch die Vorbeugung von Straftaten gehört).

Inzwischen hat die Gruppe 122 Mitglieder.

Die Aufgaben der Gruppe sind: Die Beobachtung verdächtiger Aktivitäten (illegale Schrotthändler; Personen, die Grundstücke/Häuser auskundschaften; unseriöse Anbieter von Dienstleistungen; Bettlergruppen). Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei durch die zeitnahe Meldung solcher Aktivitäten als wirksame Unterstützung bei der Aufklärung und Vorbeugung von Straftaten. Daher sind seit der Gründung der Bürgerhilfen die Einbruchszahlen auf der Grafschaft zurückgegangen.

Ferner stellt die Gruppe aktuelle Informationen zum Einbruchschutz und die zunehmenden, immer raffinierteren Betrugsmaschen (auch im Internet) zur Verfügung.

Außerdem werden Informationen zu das ganze Dorf betreffende Angelegenheiten (z.B. Ausfälle von Strom, Internet, Wasser) geteilt.