VETTELHOVEN. TW. Einmal mehr blickt der Vettelhovener Ortsbeirat auf die verkehrliche Situation im Ortsbezirk. Da betrifft sowohl des ruhenden, wie auch den fließenden Verkehr. So ist es seit Jahren Wunsch des Gremiums, dass innerörtlich auf der K34, also der Escher Straße, Tempo 30 eingeführt wird. Zwar kann der Bereich nicht als Unfallschwerpunkt bezeichnet werden, wenn es aber einmal „kracht“, dann liegt das zumeist an überhöhter Geschwindigkeit. Und so erneuerte das Gremium, dass im Restaurant Meat & More tagte, seinen Beschluss aus dem Vorjahr, weil sich zwischenzeitlich nichts getan hat. Demnach bittet der Ortsbeirat die Gemeindeverwaltung erneut, in Kooperation mit weiteren verantwortlichen Behörden wirksame Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung im innerörtlichen Bereich der Escher Straße, zumindest von der Vettelhovener Kapelle bis zum Ortsausgang in Richtung Holzweiler zu ergreifen. Dazu möge die Verwaltung auch eine getätigte Stellungnahme hinsichtlich des Bereichs an die örtliche Polizei ergreifen.
Weiterhin wünscht sich der Ortsbeirat von der Gemeindeverwaltung, dass verblasste Schilder im Ortsbezirk erneuert werden. Auch sind die Verkehrsspiegel an der Escher Kapelle unterdimensioniert. In diesem Bereich liegt eh einiges im Argen. So ist die Fahrbahnmarkierung unvollständig und abgesenkte Bordsteine, die zur Querung der K34 mittels Rollatoren oder mit Kinderwagen einladen, sind an der unübersichtlichsten Stelle der Straße eingelassen. Das beschwört Gefahrensituationen förmlich herauf.
Schließlich stellten die Vettelhovener noch fest, dass der Heideweg, der nicht mehr als ein Wirtschaftsweg ist, verstärkt als „Abkürzung“ zur Durchfahrt in den Innovationspark Rheinland genutzt wird. Zudem wird dort auch viel zu schnell gefahren. Der Ortsbeirat würde sich wünschen, dass die Polizei dort hin und wieder die Durchfahrtsberechtigungen prüft und bietet sogar seine Mithilfe bei Gesprächen mit den Nutzern des Weges an.
Ortsvorsteher Franz-Josef Schneider informierte rund ein Dutzend Zuhörer schließlich über mögliche Bauprojekte. Zum Status Quo einer geplanten Betonbrechanlage an der L83 teilte er mit, dass die hierfür benötigten Gerätschaften mittlerweile in Kreuzberg aufgebaut seien. Für ein geplantes Bauprojekt am Rande des Schlossparks sei mittlerweile Baurecht erteilt. Großes Thema seien zudem Windkraftanlagen im Bölinger Wald. Hier informierte der Ortsvorsteher über einen zweiten interessierten Projektanbieter und darüber, dass mittlerweile über elf solcher Anlagen geredet werde.