Die Sternsinger von Violau, die als Heilige Drei Könige den besuchten Häusern den Segen brachten und Spenden für Kinder in Bangladesch sammelten, zogen nach dem Gottesdienst in der Wallfahrtskirche St. Michael durch die Straßen
Es ist eine alte und schöne Tradition, dass am 6. Januar, am Tag der Heiligen Drei Könige, die Kinder der Pfarrei in orientalische Gewänder schlüpfen und sich somit in kleine und große Könige verwandeln und von Haus zu Haus ziehen, um den Segen mit dem Kreuzzeichen „20 C+M+B 26“ und dem Segen „Christus segne dieses Haus“ für das Haus und deren Bewohner zu erbitten. Unter dem Moitto „Schule statt Fabrik“ sammelten sie dabei Spenden für Kinder in großer Not. Im Mittelpunkt stehen dieses Jahr die Kinder und Jugendlichen im Bangladesch. Dort müssen 1,8 Millionen Kinder arbeiten. 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und den Schulbesuch zu ermöglichen.