Die spätgotische Kirche zu Laugna. stand mit Sicherheit seit der Spätgotik im 16. Jahrhundert hier eine Kirche. Der Taufstein trägt die Jahreszahl 1517. Diese Kirche dürfte spätestens 1690 abgebrochen worden sein, um einer neuen Kirche Platz zu machen. Offenbar wurde die gotische Kirche zu klein, so dass unsere Vorfahren, so Kotschner, die Kirche abbrachen und die heutige Kirche im Stil des Barocks erbauten. Sie wurde im Jahre 1720 eingeweiht, allerdings noch im unfertigen Zustand.1735 waren die Stückarbeiten vollendet, wahrscheinlich von B. Suiter aus Dillingen. Aus der gotischen Vorgängerkirche wurden einige Figuren und Reliefs übernommen, die uns sehr wertvoll sind.
Kurze Beschreibung der Kirche. Durch den Haupteingang im Westen, betreten wir die Kirche. Der Altar zeigt, wie bei den meisten alten Kirchen nach Osten, Christus, der aufgehenden Sonne entgegen. Die Kirche hat die Heilige Elisabeth von Thüringen als Patronin. Vermutlich war die Vorgängerkirche auch dem Heiligen Kreuz geweiht, wie die Ausmalung des Kirchenschiffes uns zeigt. Denn in Donauwörth und in Biberbach finden wir Heilig-Kreuz-Kirchen, außerdem gehörte Laugna einige Zeit dem Kloster Heilig Kreuz in Augsburg. Dennoch bildet die Bilderfolge eine Einheit: Am Kreuz wurden wir gerechtfertigt, die Heilige Elisabeth lebte die Worte Jesu: Barmherzigkeit will ich nicht Opfer. Ihre radikale Barmherzigkeit war selbst ein fortwährendes Opfer.
Die Kirche in Laugna ist jeweils am Sonntagsnachmittag geöffnet.(fk)