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Zusamtaler Landbote
Ausgabe 5/2026
Vereine und Verbände
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Allgemeine Nachrichten

Der Kneippverein Wertingen hatte zu einem Vortrag über „ Wildkräuter im Frühling“ eingeladen.

Im Festsaal des Rathauses erwartete Kräuterpädagogin und Volksheilkundlerin Maria Burlefinger die Besucher mit einem bunt gedeckten Tisch mit 15 Körbchen gefüllt mit heimischen Wildkräutern, die im eigenen Garten, im Wald oder auf den Wiesen in der Umgebung wachsen: Knoblauchrauke, Bärlauch, Girsch, Löwenzahn, Bachnelkenwurz, Gundermann, Günsel, Spitzwegerich, Vogelmiere, Brennnessel, Taubnessel, Schafgarbe, Wiesenlabkraut, Waldmeister, Klettenlabkraut. Sie ging nicht nur auf die Heilwirkung dieser Pflanzen ein, sondern unterstrich bei jeder, wie sie in der Küche, sei es Salat, als Speisenzutat, als Tee Anwendung findet. Einige davon sind enorm gute Vitaminlieferanten wie Löwenzahn, Vogelmiere oder Schafgarbe. Das Wiesenkraut ist zudem mineralstoffreich und ist, wie der Name sagt, auf unseren Wiesen zu finden, vor allem auf den ungedüngten. Auch der Waldmeister blüht zur Zeit in unseren Wäldern oder am Waldrand und kann in getrocknetem Zustand als Zutat für ein Duftkissen dienen. Selbst der Gundermann im Volksmund „Gundelrebe“, für viele lästig im Garten, kann in Schokolade getaucht als „ After Eight der Wiese“ genossen werden. Der Girsch zum Beispiel macht Semmelknödel schmackhaft.

Maria Burlefinger hat bei jeder Wildpflanze Erkennungsmerkmale aufgezeigt und die Besucher konnten sie ertasten und „erschmecken“.

Zusammenfassend sagte die Kräuterpädagogin, dass all diese Wildpflanzen als Heilmittel nicht zu unterschätzen und auch ökologisch sehr wertvoll seien.

Monika Pienkny bedankte sich bei Frau Burlefinger mit einem kleinen Präsent zum Abschluss dieses lehrreichen und kurzweiligen Vortags.