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Zusamtaler Landbote
Ausgabe 5/2026
Allgemeine Nachrichten
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Allgemeine Nachrichten

Barbara Brusini, Annika Egert und Daniel Schliewa (v. l.) gelang eine überzeugende Hommage an die Glanzzeit des deutschen Tonfilms.

Mit der Sonntagsmatinée „Das gibts nur einmal! gelang Annika Egert, Daniel Schliewa und Barbara Brusini eine stimmungsvolle Hommage an die Glanzzeit des deutschen Tonfilms. Vor etwas mehr als 100 Gästen entfaltete sich ein abwechslungsreicher Konzertvormittag, der Nostalgie und musikalische Qualität überzeugend miteinander verband.

Besonders gelungen war die lebendige Moderation, die Annika Egert und Daniel Schliewa selbst übernahmen. Mit Charme und spürbarer Begeisterung führten sie durch das Programm, lieferten Hintergründe zu Filmen und Liedern und schufen so eine persönliche, unmittelbare Atmosphäre.

Auch musikalisch überzeugte das Ensemble: Egert gestaltete die großen, gefühlvollen Titel mit klarem Ausdruck und feiner Intensität, während Schliewa vor allem in den leichten, humorvollen Liedern mit Bühnenpräsenz und Charme punktete. Barbara Brusini setzte mit ihrem warmen Klavierspiel klangvolle Akzente und bereicherte das Ensemble hörbar.

Das Programm spannte einen gelungenen Bogen zwischen beschwingten Klassikern wie "Man müsste Klavier spielen können", „Ein Freund, ein guter Freund“, "Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern", "Adieu, mein kleiner Gardeoffizier" und emotionalen Höhepunkten wie „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n“. Die abwechslungsreiche Dramaturgie sorgte dabei für einen kurzweiligen Verlauf ohne Längen.

Das Publikum reagierte aufmerksam und spürbar berührt – immer wieder war leises Mitsummen oder gar lautes Mitsingen zu hören. Am Ende stand lang anhaltender Applaus für eine Matinée der Charlotte und Hermann BUHL Stiftung, die eindrucksvoll zeigte, wie lebendig und zeitlos diese Musik bis heute ist.