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Zusamtaler Landbote
Ausgabe 7/2026
Vereine und Verbände
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Vereine und Verbände

 

Albert Schneider (senior) wurde am 22.05.1892 in Hohenreichen geboren. Er war von Beruf Landwirt. Am ersten Weltkrieg nahm er als Soldat teil und erhielt hier unter anderem den Paradedegen, der das Objekt des Monats Juli im Heimatmuseum Wertingen ist. Am 20.06.1921 heiratete er seine Frau Ottilie (* 20.09.1896 in Wertingen), eine geborene Braun. Sie stammte aus der Kaufhausfamilie Braun bei der Zusambrücke. Nach der Hochzeit zogen die Schneiders nach Wertingen. Am 29.08.1922 kam der gemeinsame Sohn Albert in Wertingen zur Welt. Er lernte später Molkereigehilfe und war als solcher tätig. Albert (junior) nahm am zweiten Weltkrieg teil und fiel dort am 30.08.1942 in Russland.

Da sich Albert Schneider (senior) unbedingt einen männlichen Erben wünschte, versuchten er und seine Frau, noch einmal ein Kind zu bekommen. Die Ehefrau war jedoch wegen ihres Alters nicht mehr in der Lage, den Kinderwunsch zu erfüllen. Daraufhin zeugte

Albert Schneider mit der im Haus tätigen Magd Kunigunde Thaler einen Sohn, den er nach dem gefallenen Sohn erneut Albert nannte. Albert Friedrich

Schneider (junior II) kam am 15.07.1946 in Wertingen zur Welt. Er wurde im Alter von 2-3 Jahren von seinem Vater adoptiert (die Urkunde liegt Albert Schneider (junior II) vor. Albert Schneider (senior) starb am 06.03.1963 in Wertingen. 2023 übergab sein Sohn Albert Schneider den Paradedegen, der ihn stets an seine Familiengeschichte erinnerte, dem Heimatmuseum Wertingen. Als Objekt des Monats Juli werden Fotos im Original und der Degen als Fotografie gezeigt. Er hat wegen seiner Größe keinen Platz in der Vitrine fürs Objekt des Monats.